Freeridesegel 2003

  • Steve Chismar
 • Publiziert vor 17 Jahren

Freeride lebt, und wer den Begriff wörtlich nimmt, wird erst seine ganze Faszination erkennen: Der freie Ritt, das ist mehr als das sture Hin- und Herheizen im Reißverschluss-Verkehr. Privat-Matches mit dem Kumpel, Höhe knüppeln wie die Racer, Manöver-Sessions für die Gallerie oder gemütliche Cruising-Ausflüge für die Seele – erlaubt ist, was gefällt. Wir haben getestet, welches Tuch am besten zu deiner Surfphilosophie passt.

Wir sind froh, dass wir Freeride-Segelgruppen nicht in einem Einheitsbrei rühren müssen. „Live to ride“, wie unsereiner philosophiert, hat nicht den Anspruch, nur wie auf einer Schiene immer quer über den See zu schießen. Wasser bildet eine diffus drapierte Fläche, Wind atmet in unregelmäßigen Zügen. Der ultimative ‘free Ride‘ ist gerade deshalb von Windsurfer zu Windsurfer verschieden. Auch die Freeride-Segelgruppe mit 6,5 Quadratmetern Größe lebt – zwar gemäßigter als bei Freemove – von seiner Vielfalt: Den sieben No-Cam-Segeln (ganz ohne Profilzangen) stellen sich zwei Leistungsprotze mit Mini-Cams – Gaastra Swift und Neil Pyde Spirit – zum Vergleich. Beide Hersteller schicken aber auch noch je ein Freeride- Handlingsegel in den Test. Ganz auf leichten Umgang setzt die aus Tarifa stammende Marke The Loft mit dem O2. Dahinter verbirgt sich kein Geringerer als der frühere ART-Segeldesigner Monty Spindler, der seit 1998 für sein eigenes Label schneidert. Und zwischen diesen Extremen platzieren sich die zwei exzellenten Allrounder im Freeridebereich: das Naish Sprint sowie das Flash von Gun Sails. Am Ende zählt bei Freeride aber nicht nur die Leistung, sondern der Anspruch, den jeder einzelne an Freeride stellt.

Diese Produkte findet ihr im Test:

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    Test: Freeridesegel

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