Gaastra Swift 7,5

 • Publiziert vor 12 Jahren

Leicht und kraftvoll wirkt das Swift vom Start weg. Ein besonders einfach zu trimmendes und zu fahrendes 2-Cam-Segel mit großem Einsatzbereich und leicht wirkendem Manöverhandling.

[Segel] Gaastra Swift 7,5 : [Tester] Stephan Gölnitz

An Land: Bei Gaastra sind sämtliche Nähte im unteren Segelbereich durch überlappendes Tuch und Gummileisten geschützt. Das Segel ist gut rundum mit X-Ply verstärkend eingerahmt. Der Protektor reicht fast bis aufs Deck, Topp und Schothorn sind solide verstärkt. Beim Aufriggen wird der Mast des Swift in der vergleichsweise etwas enger geschnittenen Masttasche direkt durch die Camber gefädelt, die Latten biegen sich dabei sehr stark. Das Masttaschenmaterial entspricht dem der Wavesegel und wirkt deutlich robuster als beim Freeracemodell GTX. Die Durchführung für die Aufholleine sitzt so stramm am Mast, dass man die Leine kaum durchfädeln kann. Der Segelschnitt mit dreiteiliger Vorlieksbahn ist aufwändig, der Anströmwinkel vorne am Mast eher bauchig. Die größte Profiltiefe befindet sich beim Swift recht weit vorne im Segel und wird dort durch zwei besonders steife Tubelatten oberhalb der Gabel souverän stabilisiert.

Auf dem Wasser: Das Matrix wirkt im Dümpeln sehr leicht und beinahe so agil wie das NeilPryde V6. Mit dieser etwas stabileren Charakteristik kommt man dafür noch einfacher und gemütlicher ins Gleiten, man kann das Segel kaum falsch in den Wind halten. Das Gaastra Swift vermittelt ein angenehmes leicht gedämpftes Gefühl im Vollgleiten, es bietet etwas sattere Haltekräfte und lässt sich daher besonders einfach schnell machen. Die Camber rotieren trotz der recht starken Profi lkrümmung an der Anströmkante erstaunlich gut, in der Halse lässt es sich leichthändig schiften.

Verwendeter Mast: Gaastra C75 490 cm, IMCS 29,

2,20 Kilo, 75 % Carbon, Preis: 449 Euro

Web:  www.gaastra.com

 

 

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