NeilPryde H2 8,2

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Wer ein leichtes Segel mit besonders viel passiver Gleit-Power sucht, sollte das H2 in die nähere Auswahl nehmen.

[Segel] Neilpryde H2 8,2 : [Tester] Stephan Gölnitz : [Spot] Torbole/Gardasee

An Land: Das H2 zeichnet sich durch ein tiefes, recht weit hinauf reichendes Profil aus (auch die zweite Latte vom Topp gezählt stellt sich nicht völlig flach) und durch eine gemäßigt kompakte Outline. Mit mäßigem Loose Leech und leicht positiver Schothornspannung bietet es den besten Allroundtrimm.

Auf dem Wasser: Schon beim Beachstart fällt das H2 mit sehr leichtem Handling auf, und dieses locker-leichte Gefühl bleibt dem Segel in einem breiten Windbereich erhalten. Erstaunlich ist dabei, wie effizient es bei wenig Wind loszieht – frühes, leichtes Angleiten ist die ausgezeichnete Stärke des NeilPryde H2. Dabei liegt es mit erstaunlich geringen Haltekräften in der Hand und beschleunigt im direkten Vergleich rasanter, als man es erwarten würde – auch gegenüber Segeln, die subjektiv mehr “Dampf” vermitteln. In der Halse schiftet es vergleichsweise spielerisch, die Camber rotieren sauber rum – mit akzeptablem Ruck, aber recht kernigem Sound.

Web: www.neilpryde.com

Verwendeter Mast: NeilPryde X6 SDM 460 cm, IMCS 25, 2,00 Kilo, 80 % Carbon;

Preis: 499 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 5,3 kg

Mastgewicht: 2,02 kg

 

 

Der Camber von NeilPryde ist aufwändig aufgehängt, das soll in der Halse den Druck vom Camber nehmen und bei viel Wind den Druck verstärken.

 

Sinnvoll sind bei diesen Segeln, die auch mit wenig Schothornspannung gefahren werden können, Verstärkungen auf der Segellatte, die diagonal durch die Gabel läuft. Wird bei NeilPryde undNorth Sails ebenfalls so oder ähnlich eingesetzt.

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