NeilPryde Hellcat 8,2 NeilPryde Hellcat 8,2 NeilPryde Hellcat 8,2

NeilPryde Hellcat 8,2

 • Publiziert vor 11 Jahren

Das Hellcat überzeugt mit sehr stabilem Fahrhandling im gesamten Windbereich. Unter den camberlosen Segeln bietet es eine gelungene Mischung aus direktem Fahrgefühl bei ausreichend Restdämpfung und sehr leichtem Handling. Wenn man die gesamte mögliche Trimmrange ausreizt, deckt es einen besonders breiten Windbereich ab.

[Segel] NEILPRYDE Hellcat 8,2 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Dahab

Auf dem Wasser: Das Hellcat spielt den Dragster unter den camberlosen Segeln. Beim Angleiten liegt es sehr stabil in den Händen, und mit leichtem Zug auf der hinteren Hand bringt es auch schwere Boards früh und sehr einfach auf Trab. Unter den camberlosen Tüchern bietet es maximalen Dampf bei Leichtwind. Auf dem 490er-Mast wirkt es dabei sehr eigenstabil und direkt, nur eine Nuance gedämpfter als das H2. Die Gewichtseinsparungen (kaum Verstärkungen im oberen Segelbereich) machen sich auf dem Wasser natürlich positiv bemerkbar, denn im Topp zählt jedes gesparte Gramm.

Das abgespeckte Hellcat reagiert in Manövern daher sehr leicht, schiftet schnell und lässt sich mühelos anpumpen. Die solide Leichtwindleistung zieht das Segel einerseits aus dem tiefen Profil im Leichtwindtrimm und der doch recht langen Segelsehne. Lässt man sich von der kurzen Gabellänge nicht beeindrucken und misst auch noch die darüberstehende “Zacke”, versteht man, warum es auch etwas größer wirkt als das Gaastra Matrix mit der nominell längeren Gabel. Für starken Wind darf man am Schothorn spannen bis die Latten den Mast nicht mehr berühren, das Segel bleibt auch mit flachem Bauch neutral und fahrstabil und lässt sich dann weit in den oberen Windbereich gut kontrollieren.

Ein einfach zu fahrendes Powersegel, das sich bei Bedarf auch auf Top- Speed und Kontrolle trimmen lässt.

surf-Empfehlung für NeilPryde: Das H2 soll in der Freeride-Camberliga jetzt alle Surfer bedienen. Kann es auch – fast. Nur wer ein High-End-Segel in der Raceliga sucht, ähnlich wie ein Gaastra GTX Race, sollte das RS:Slalom wählen. Alle anderen finden im H2 einen gelungenen Nachfolger für V6 und V8, dazu leichter und kompakter. Das Hellcat bleibt denen, die keine Camber mögen – es ist dabei auf der Geraden so einfach und fahrstabil zu fahren wie ein leichtes Camber segel. Wer maximalen Spaß auch bei Manövern sucht, greift ebenfalls zum Hellcat.

Verwendeter Mast: NeilPryde X6 490 cm, IMCS 29, 2,20 Kilo, 90 % Carbon; Preis: 519 Euro. Web: www.neilpryde.de

 

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