Sailloft Hamburg Cross 6,6 Sailloft Hamburg Cross 6,6 Sailloft Hamburg Cross 6,6

Sailloft Hamburg Cross 6,6

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Das Cross wird, aufgrund seiner Gleitstärke und Unkompliziertheit, unter Freeridern und Aufsteigern, die ein Segel mit großem Einsatzbereich suchen, viele Freunde finden und passt perfekt zu allen Freerideboards. So viel Power und die gute Verarbeitung bezahlt man mit etwas weniger Agilität in Manövern. Ein Tipp besonders für schwerere Fahrer.

[Segel] Sailloft Hamburg Cross 6,5 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Dahab/Ägypten

An Land: Das Sailloft fällt zunächst als das Segel mit dem tiefsten Profil auf und auch die Gabelmaße sind im Gruppenvergleich eher lang. Um dem Segel die Portion an Vorliekspannung und Loose Leech zu verpassen die es braucht, darf man schon ordentlich zupacken, sonst läuft man Gefahr, das Cross zu untertrimmen. An der Gabel kommt das Segel dafür mit wenig Spannung aus, richtig flachtrimmen lässt es sich aufgrund des Profilverlaufs eigentlich nie. Die Ausstattung und die verwendeten Materialien erscheinen solide und makellos, fünf edle Tube-Latten – normalerweise eher leistungsorientierteren Segeltypen vorbehalten – sollen den Druckpunkt auch bei Hack stabilisieren. Auf dem Wasser: Mit dem Cross – Deckname "Dampfhammer" – muss man sich schon sehr bemühen, will man es verhindern, ins Gleiten zu kommen. Aber wer will das schon? Das tiefe Profil und der weit hinten liegende Druckpunkt sorgen dafür, dass man sofort etwas Zug auf die Segelhand bekommt und sich der richtige Anstellwinkel quasi von selbst einstellt. Bei wenig Wind und in Windlöchern gibt es dementsprechend auch wenig Konkurrenz, man fährt mit dem Cross einfach einen sehr guten Durchschnittsspeed. Darüber hinaus reagiert das Segel auf Trimmfehler, ähnlich wie das Gun, recht unsensibel, liefert immer brav seine Leistung ab und liegt fahrstabil und einfach zu fahren in der Hand. Dass das Sailloft in Manövern nicht mit den leichten und flachen Profilen anderer Marken mithalten kann, liegt auf der Hand – die längere Gabel, das tiefe Profil und das etwas höhere Eigengewicht des Segels wollen eben mit etwas mehr Einsatz durch alle gängigen Manöver dirigiert werden. Beim Sailloft hatten wir die Gelegenheit, alternativ den dünnen RDM-Mast zu probieren: Die Grundcharakteristik ändert sich kaum, das Segel wirkt etwas gedämpfter, was sich bei ruppigen Bedingungen noch etwas komfortabler anfühlt. Kann man bedenkenlos wählen.

Web: www.sailloft.de

Verwendeter Mast: Sailloft Blue Line SDM 430 cm, IMCS 21, 1,86 Kilo, 75 % Carbon Preis: 459 Euro surf-Messung Segelgewicht: 4,86 kg Mastgewicht: 1,96 kg

Schlagwörter: Freeridesegel Freeridesegel 6.5 Freeridesegel No Cam

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