Severne Turbo 8,1

 • Publiziert vor 11 Jahren

surf-Empfehlung: Vom Fahrgefühl das leichteste Segel – auf der Geraden und in der Kurve – und dabei schnell und gut kontrollierbar. Mit geringen Haltekräften empfiehlt es sich auch leichten Surfern, weniger geeignet für den Typ Homosurficus Brutalis, der ein Segel lieber mit Kraft (viel Zug auf der hinteren Hand) ans Limit presst.

[Segel] Severne Turbo 8,1 : [Tester] Mikel Slijk : [Spot] Torbole/Gardasee

An Land: Severne hat mit neuer Outline die erforderliche Gabellänge am stärksten gekürzt, inklusive der “Zacke” ist der Schnitt aber eher gedrungen und kompakt.

Auf dem Wasser: Drei Gasttester durften zwischen drei Segeln entscheiden. Dreimal landete das Turbo ganz vorne. Vor allem das leichte und gleichzeitig stabile Fahrgefühl beeindruckt beim neuen Severne-Motor. Um auch bei wenig Wind die optimale Leistung herauszuholen, sollte es mit mäßigem “Loose” und wenig Schothornspannung aufgebaut werden. Keine Sorge: Es bleibt weiterhin druckpunktstabil und sehr stabil ausbalanciert. Wie bei allen Severne-Segeln scheint der Druckpunkt etwas weiter vorne zu liegen, das Segel kann in der Mastspur recht weit hinten montiert werden, damit man es sauber aufs Deck legen kann. Dann vermittelt es ein ähnlich stabil gelocktes und raciges Gefühl wie das S_Type, nicht ganz so druckvoll, dafür spürbar leichter. Und auch “oben raus”, wenn die Ora mal richtig aufdreht, lässt sich das 8,1er noch sehr gut kontrollieren. Im Mittelwindtrimm twistet das Achterliek sehr weit und gleichmäßig, das Segel liegt weiterhin leicht und stabil in der Hand, kraftsparender kann man mit keinem Segel auch bei Überpower Gas geben.

Web: www.severne.de

Verwendeter Mast: Severne Blue Line SDM 460 cm, IMCS 25, 2,0 Kilo, 75 % Carbon;

Preis: 379 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 5,22 kg

Mastgewicht: 2,14 kg

 

Die meisten Segel haben im Unterliek geschützte Nähte und gut geschützte Toppkappen wie bei Severne.

So sieht ein um 90 Grad gedrehter Rollenblock aus wie ihn Severne verwendet.

Sinnvoll sind bei diesen Segeln, die auch mit wenig Schothornspannung gefahren werden können, Verstärkungen auf der Segellatte, die diagonal durch die Gabel läuft, wie hier bei Severne gezeigt.

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