Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2 Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2 Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2

Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Du willst mit einem 7,2er als größtem Segel frühstmöglich gleiten – dann könnte das Hellcat das richtige Segel sein, um die Ausbeute deiner Surftage ordentlich zu verbessern.

Stephan Gölnitz Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2

An Land: Das Hellcat wird auch übers Vorliek straff gespannt, das ist bereits beim kraftvolleren Durchsetzen zu spüren. Mit 2,06 Metern hat es bereits nominell die längste Gabel und zusätzlich eine üppige Zacke am Schothorn, was die effektive Segelsehne zusätzlich verlängert. Wie bei fast allen NeilPryde-Segeln 2014 werden zunehmend Segelbahnen mit gezielt einlaminierten Verstärkungsfasern eingesetzt, dazu reichlich doppelt genähte Bahnen und im Grifftest überdurchschnittlich solide Folienstärken – das hinterlässt einen Eindruck solider Verarbeitung. Das Profil ist weiter hinten im Segel eingeplant, das sieht man im Vergleich zu einem Severne NCX bereits an Land.

Auf dem Wasser: Das Hellcat ist neben dem Naish Cruz der zweite Dampfhammer der Gruppe. Das etwas größer wirkende Segel steht stabil wie eine Wand, baut sehr früh viel Druck auf und liftet mit satter Betonung der hinteren Hand auch schwere Boards kraftvoll über die Gleitschwelle. In Manövern wirkt das Hellcat zwar – trotz der Größe – nicht wirklich schwer, aber zumindest etwas träger und weniger spielerisch als die meisten der kompakteren Segel mit kürzerer Gabel, auch der weit hinten liegende Druckpunkt scheint die Rotationseigenschaften dabei etwas zu drosseln. Nach dem Schiften hast du dafür sofort wieder volle Leistung zur Verfügung: wer nicht nur schnell in die Halse rein, sondern auch mit viel Speed wieder raus will, kann die Power des Hellcat – bei entsprechend guter Halsentechnik – durchaus nutzen.

Info www.neilpryde.de

Verwendeter Mast: NeilPryde X65 SDM 460 cm, IMCS 25, 2,10 Kilo, 65 % Carbon Preis: 459 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 5,06 kg  Mastgewicht: 2,09 kg

SURF Magazin

Gehört zur Artikelstrecke:

Test 2014: Freeridesegel ohne Camber 7,0


  • Test 2014: Vandal Stitch 7,0

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das Vandal Stitch ist nahezu unauffällig und dadurch sicher ein Allround-Freeridesegel, das sehr vielen Geschmäckern gefallen dürfte. Es leistet sich keinerlei ...

  • Test 2014: Freeridesegel ohne Camber 7,0

    23.04.2014Camberlos und Sieben-Null, das könnte einer der „glory days“ werden. Ein unbeschwerter Freeridetag mit genügend Wind, aber ohne Überdosis. Welches Segel dich früh über die ...

  • Test 2014: Gaastra Matrix 7,0

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das Matrix wirkt soft, komfortabel und bietet viel Leistung im gesamten nutzbaren Windbereich – eine uneingeschränkte Freerideempfehlung ohne Ausschlusskriterien.

  • Test 2014: Gun Sails Rapid 6,7

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das Rapid würden wir sportlich orientierten Freeridern empfehlen, die ein straff gespanntes, schnelles Segel suchen, das auch ruppige Böen gut verkraftet. ...

  • Test 2014: Naish Cruz 7,1

    22.04.2014surf-Empfehlung: Ein sehr leichtes, handliches und dabei leistungsstarkes Segel. Ein wirklich gelungenes Freeride-­Set-up für „easy surfing“ ohne Leistungsverluste. Leider in ...

  • Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2

    22.04.2014surf-Empfehlung: Du willst mit einem 7,2er als größtem Segel frühstmöglich gleiten – dann könnte das Hellcat das richtige Segel sein, um die Ausbeute deiner Surftage ordentlich zu ...

  • Test 2014: North Sails E_Type 7,3

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das E_Type ist bei einer Marke wie North Sails preislich eine echte Offerte. Wir empfehlen das leichte Freeridesegel nicht unbedingt den ganz schweren Brocken – ...

  • Test 2014: Sailloft Hamburg Cross 7,0

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das Sailloft ist ein besonders kraftvolles Segel, ideal auch für Surfer, die mit dem Sieben-Nuller möglichst früh fahren möchten, oder schwerere Fahrer. Weniger ...

  • Test 2014: Severne NCX 7,0

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das NCX empfehlen wir technisch fortgeschrittenen Fahrern, die ein gut gleitendes, leichtes Freeride- oder Freeraceboard fahren und damit vor allem ab dem ...

Themen: FreeridesegelHellcatNeilPrydeTest

  • 1,99 €
    Freeridesegel ohne Camber 7,0

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Test 2014: Sailloft Hamburg Cross 7,0

    22.04.2014surf-Empfehlung: Das Sailloft ist ein besonders kraftvolles Segel, ideal auch für Surfer, die mit dem Sieben-Nuller möglichst früh fahren möchten, oder schwerere Fahrer. Weniger ...

  • Test 2017 – Freestyle-Waveboards: Starboard Kode FreeWave 94 UltraCore Reflex Carbon

    01.06.2017Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Starboard Kode FreeWave 94 UltraCore Reflex Carbon...

  • Test 2018 – Waveboards: JP-Australia Radical Thruster Quad 88 Pro

    01.02.2018Hier findet ihr alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des JP-Australia Radical Thruster Quad 88 Pro.

  • Test 2016: No-Cam Freeridesegel 6,5

    10.11.2016Ungleichen Paare: Viele Hersteller bieten in den wichtigen Größen zwischen sechs und sieben Quadratmetern gleich zwei Freeride-Modelle an – mit wahlweise sechs oder sieben Latten. ...

  • Test 2018 - Freerideboards: Severne Fox 105

    19.09.2018Hier findet ihr alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Severne Fox 105.

  • Test: ProLimit PF-1 Neopren

    26.10.2020ProLimit geht mit dem Modell PF-1 Nature Prene den nächsten Schritt hin zum „grünen „ Neo. Was hat es damit auf sich hat und wie sich der Neo trägt – hier erfahrt ihr es.

  • The Loft O2 8,4

    20.06.2010Als einziges Segel auf einem dünnen RDM-Mast hat das The Loft gezeigt, dass dieses Konzept auch bei großen Segeln funktionieren kann. Es wirkt zwar vergleichsweise weniger leicht ...

  • NeilPryde Fusion

    15.03.2012Das hört man gerne – ein Mast, eine Gabel für die fünf Größen von 4,9 bis 7,2 qm.

  • Test 2015 Freemoveboards 85: Starboard Kode FreeWave 86 Carbon

    01.06.2015Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Starboard Kode FreeWave 86 Carbon.