Test 2017: Gaastra Matrix und JP Super Sport 125 Pro Test 2017: Gaastra Matrix und JP Super Sport 125 Pro Test 2017: Gaastra Matrix und JP Super Sport 125 Pro

Test 2017: Gaastra Matrix und JP Super Sport 125 Pro

  • Jeanette Borchers
 • Publiziert vor 4 Jahren

Alt gegen neu – 2017 wird sportlich: Das Gaastra Matrix 7,2 und den JP Super Sport 125 PRO konnten wir bereits als Modell 2017 fahren – im direkten Vergleich.

Stephan Gölnitz JP-Australia Super Sport und Gaastra Matrix im direkten Vergleich. Hinten das aktuelle Modell, vorne bereits die 2017er Serienprodukte.

Ein Produkt an drei Stellrädchen zu verbessern, ohne dabei gleichzeitig ein viertes Rad zurück zu drehen, ist auf hohem Entwicklungsniveau kaum möglich. Zumindest nicht, ohne zusätzliches Investment. Gaastra hat dem Matrix dafür eine weitere Segellatte spendiert und damit den Coup geschafft. Das leicht gedämpfte, komfortable Segelgefühl wurde weitgehend beibehalten, Die zusätzlichen 0,2 Quadratmeter sorgen für ungeminderte Gleitleistung, die weitere Latte hält den Druckpunkt und das gesamte Profil bei zunehmendem Wind dabei noch besser im Griff als im 7,0er Modell 2016. So müssen sich Matrix-Fahrer vom Gefühl kaum umstellen, der Profilverlauf der Segel ähnelt sich sehr, gewonnen hat das Segel dafür spürbar in der Windrange, die in einem Trimm abgedeckt wird. Schon im Leichtwindtrimm bleibt der Druckpunkt lange stabil vorne zwischen den Händen, frühzeitiges Umtrimmen fällt weg. Dazu wirkt das Segel etwas straffer und sportlicher, die guten Manövereigenschaften mit leichtem Feeling und sanfter Rotation sind aber unverändert geblieben, auch die zusätzliche Latte war für unsere Tester nicht spürbar.

Einen noch deutlicheren Schritt Richtung "Sport" macht JP-Australia mit der 2017er Palette, die sich den Namen "Super" jetzt wirklich verdient. Damit setzt sich das Board deutlicher vom Magic Ride ab, tendiert viel stärker Richtung Slalom-Race. Schon im mittleren Windbereich, vor allem aber bei Top-Speed kann die breite, flache Flunder messbar zulegen, verliert beim passiven Angleiten nur sehr wenig und in Powerhalsen kaum. Trotz markigem Heck geht das Board auch flüssig durch die Powerhalse – so sieht Slalom-Performance mit einem Schuss Komfort aus. Sportlicher, aber auch etwas anspruchsvoller fällt die Finnenabstimmung aus. Der schmale Stachel bietet volle Leistung, fordert aber auch etwas Gefühl und nicht nur kräftiges Reinstemmen. Dann bietet das Brett aber weiterhin sehr gute Kontrolle, jetzt mit deutlich aufgepepptem, sportlich freierem Fahrgefühl, das – flach und frei fliegend - ein ganz neues Freeracefeeling in der JP-Range vermittelt.

Gaastra Matrix Größen: 5,7 | 6,2 | 6,7 | 7,2 | 7,7 | 8,4 Preise: 679 | 709 | 729 | 749 | 769 | 819 Euro Info:   www.gaastra.com

JP-Australia Super Sport 125 Volumen: 101 | 113 | 125 | 137 Liter Länge: alle 237 cm Breite: 64 | 70 | 76 | 82 cm Gewicht: 6,6 | 7,0 | 7,5 | 7,9 Kilo Preise: 2299 Euro (PRO-Edition) Als 125er auch in "Gold" (6,6 Kilo) erhältlich für 2699 Euro Infowww.jp-australia.com

Stephan Gölnitz JP Super Sport 125 Pro - Modell 2017 rechts

Stephan Gölnitz Breiter, flacher, vorne ausgedünnt. Der 2017er wird im Sport-Modus ausgeliefert.

Stephan Gölnitz JP Super Sport 125 Pro

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Themen: GaastraJP-AUSTRALIAMatrixSuper SportTest


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