Test 2017: RRD Komplettrigg Pro Test 2017: RRD Komplettrigg Pro Test 2017: RRD Komplettrigg Pro

Test 2017: RRD Komplettrigg Pro

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 3 Jahren

Wenn es dir keiner verrät, wirst du den Unterschied zu einem "normalen" Segel nicht spüren.

Schon gefahren: RRD Komplettrigg Pro

Bei unseren Leistungsvergleichen auf identischen Freerideboards lag das RRD-Rigg nur knapp (Angleiten, Speed, Kontrolle) hinter dem klassischen Free­ridesegel, wirkt aber super leicht. Der Aufbau benötigt vielleicht drei Minuten mehr, geht aber easy von der Hand. Auf dem Wasser bleibt das Segel auch bei gutem Gleitwind fahrstabil, leicht und ohne nennenswerte Druckpunktwanderungen. Viel Twist im Topp und der steife 80-Prozent-Mast scheinen wirksam zu stabilisieren, das Segel wirkt allerdings soft gedämpft, macht aber auch bei 85 Kilo Surfergewicht kleinerlei Zicken.

Das Komplettrigg in PRO-Version gibt es mit dem getesteten 80-Prozent-Masten (mit 35-Prozent Masten je 200 Euro günstiger).

Größen: 5,0/6,7/7,0 qm Preise: 1399/1449/1499 Euro Info: www.robertoriccidesigns.com

Die dünnen Tubelatten sind in der Mitte geteilt, in der Dacronbahn (weiß) lässt sich das Segel falten und dann rollen. Die Latten bleiben drin, lediglich der Spanner muss jedesmal gelöst werden. 

Die dünnen Tubelatten

Der 5-teilige Mast drückt zwar auf die Waage, leichtes Segelmaterial und wenig Verstärkungen sorgen dennoch sogar für ein besonders leichtes Segelgefühl. 

Die Teilung der Gabel ist beim Surfen nicht zu spüren, die Gabel ist steif. Beim Halsen muss man etwas weiter greifen, um nicht den Verschluss in der Hand zu haben. 

Das komplette Equipment unten passt in zwei Taschen und damit locker in einen Kleinwagen. Für den Trip mit der S-Bahn sind die insgesamt 26 Kilo aber vermutlich doch zu schwer.

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Schlagwörter: Komplettrigg RRD RRD Test


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