Test 2018: No-Cam-Freeridesegel 6,0 bis 6,2

31.07.2018 Surf Testteam - Die No-Cam-Freeridesegel sind eine bunte Mischung von einigen straffen, sehr Leistungs-orientierten Freeridesegeln bis hin zu soften, Bump & Jump-tauglichen Freemovetüchern.

© Stephan Gölnitz
Freeridesegel sind in Größen unter 6,5 Quadratmeter ohne Camber oft die bessere Alternative.
Freeridesegel sind in Größen unter 6,5 Quadratmeter ohne Camber oft die bessere Alternative.

Da lohnt es sich, das GPS ordentlich fest zu zurren. Einige der camberlosen Freeridesegel zwischen 6,0 und 6,3 Quadratmeter erobern mit bis zu sieben Latten und viel Loose Leech einen Windbereich, in dem auch der Unterschied im Top-Speed zu den technisch nochmals aufwändigeren Cambersegeln nur noch marginal ausfällt. Um da noch mal wirklich eine merkliche Schüppe drauf zu legen, müsste man schon zum Racesegel greifen. Doch wer will das schon – in einem Windbereich, der neben schnellen Speedruns genauso zu schnittigen Halsen einlädt. Und in dieser Hinsicht fahren camberlose Segel den Segeln mit breiter Masttasche und den sperrigen Profil-Zangen mehr als eine Nasenlänge voraus. Wer auch bei mehr Wind nicht auf die meist sehr Manöver-orientierten Freemovesegel zurück- greifen möchte, findet hier vom  kommoden Freeride-Allrounder bis zum Top-Speed-Bolzer die volle Bandbreite für den persönlichen Speedrekord oder -rausch – je nach Bedarf.


Den gesamten Test dieser No-Cam-Freeridesegel findet ihr unten im Download-Bereich:

  • Ezzy Cheetah 6,0
  • GA Sails Hybrid 6,0
  • GA Sails Matrix 6,2
  • Gun Sails Rapid 6,2
  • Neilpryde Ryde 6,0
  • Neilpryde Speedster 6,2
  • North Sails E_Type 6,2
  • Sailloft Hamburg Cross 6,0
  • Severne NCX 6,0
  • Vandal Stitch 6,0

AN LAND

Latten und Profile: Bereits an der Lattenkonfiguration zeigt sich die Ausrichtung der meisten Segel. Fünf Latten sind in dieser Größe bevorzugt den eher Manöver-orientierten Segeln vorbehalten, mit sechs Latten werden üblicherweise universelle Freeridesegel stabilisiert und die siebte Latte schiebt die Grenze der Kontrollierbarkeit in einen Windbereich, vor dem die meisten Surfer schon vorher freiwillig umriggen. Für die High-End-Freeridesegel setzen die meisten Hersteller auf "Tube-Latten" mit rundem Querschnitt, die ebenfalls eine besonders gute Steifigkeit bieten. Häufig findet man durchgehende Tube-Latten in den oberen zwei oder drei Lattentaschen, die unteren Latten sind dagegen meist im hinteren Teil als Tubes geformt und vorne klassisch rechteckig. Auch im Segelshape findet man deutliche Unterschiede. 

Ausstattung:  Hinsichtlich Materialauswahl gab es in dieser Testgruppe nichts zu bemäkeln.

AUF DEM WASSER

Eines sollte klar sein: Die absoluten Unterschiede spielen sich in dieser Segelgruppe, vor allem in der getesteten Größe, im einstelligen Prozentbereich ab. Alle Segel gleiten gut an, einige bringen noch einen kleinen Extra-Schub, beschleunigen besser. Aber die großen Unterschiede wie bei Leichtwindsegeln über sieben Quadratmetern, wenn ein Segel am unteren Limit bereits voll gleitet, während das andere noch an der Parkuhr einwirft, gibt es bei guten vier bis oberen fünf Windstärken kaum noch. Und über die Top-Speedeignung entscheidet mehr die Kontrolle und auch das Feeling – ob man ein Segel noch angenehm dichthalten kann und will – und damit dann ein, zwei Knoten mehr herausholt. Das Segelgefühl – einen rassigen Roadster zu fahren oder eine gemütliche Limousine – trennt so die richtigen Bolzer von den Allroundern. 


© Frithjof Blaasch
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 1-3/2018 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 1-3/2018 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.

Artikel empfehlen |  Artikel drucken

*) Für Print-Jahresabonnenten kostenlos

Download

Cover Titel Ausgabe Seiten Dateigröße Preis *)
No-Cam-Freeridesegel 6,0 bis 6,2
Vorschau
No-Cam-Freeridesegel 6,0 bis 6,2 3/2018 10 3,72 MB

1,99 €

zum Download

Artikelstrecke "Test 2018: No-Cam-Freeridesegel 6,0 bis 6,2"

Das könnte Sie auch interessieren

Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam: <p>
	Sailloft Hamburg Mission 7,0 : North Sails S_Type SL 7,3 : Tester Nicholas + Tobias : Spot Langebaan</p> Fotostrecke & PDF
Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam 11.01.2018 —

14 Freeridesegel mit und ohne Camber im Harten Vergleichstest: Was das Upgrade zu den teureren Racesegeln bringt, erfahrt ihr obendrein.

mehr »

Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam PDF
Test 2017 – Freeridesegel: GA Sails/Gaastra Cosmic 7,2 10.01.2018 —

Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des GA Sails/Gaastra Cosmic 7,2.

mehr »

Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam PDF
Test 2017 – Freeridesegel: GA Sails/Gaastra Matrix 7,2 10.01.2018 —

Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des GA Sails/Gaastra Matrix 7,2.

mehr »

Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam PDF
Test 2017 – Freeridesegel: Gun Sails Rapid 7,2 10.01.2018 —

Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Gun Sails Rapid 7,2.

mehr »

Test 2017: Freeridesegel No-Cam vs. 2Cam PDF
Test 2017 – Freeridesegel: Gun Sails Sunray 7,0 10.01.2018 —

Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Gun Sails Sunray 7,0.

mehr »

Schlagwörter

TestFreeridesegelNo Cam

Diese Ausgabe SURF 3/2018 bestellen


Bestelle jetzt SURF für 10 Ausgaben!

Deine Vorteile:

  • Jedes Heft im Abo nur € 4,65* statt € 5,00
  • Keine Ausgabe mehr verpassen
  • Kostenlose Downloads auf surf-magazin.de
  • Portofreie Lieferung im Onlineshop (www.delius-klasing.de)*
  • Urlaubsunterbrechung bzw. –versand jederzeit möglich

(*gilt nur bei Lieferung innerhalb Deutschlands)

Jetzt bestellen!



Galerie

Neueste Downloads