Einzeltest: Gun Sails Beat 5,3 2014

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Fazit: Die Radikalkur hat gewirkt! Mit dem Beat hat Gun Sails endlich auch ein leichtes und den Ansprüchen radikaler Freestyler gerecht werdendes Segel im Programm, welches dank guter Gleitleistung, leichtem Manöverhandling und jeder Menge Kontrolle eine sehr große Windrange abdeckt. Im Vergleich zum Vorgängermodell im Hinblick auf Manöverhandling und Neutralität ein großer Schritt nach vorne!

Gun Sails Beat 5,4 2014

An Land: Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde beim neuen Beat 300 bis 400 Gramm abgespeckt: Die verwendeten Materialien wirken etwas dünner und leichter, erscheinen aber keinesfalls unterdimensioniert, die Gabel wurde kürzer. Im Toppbereich haben die Macher ein leichtes, feinmaschiges Gittermaterial verwendet, im Vorliek soll eine breite Dacronbahn für softes Segelgefühl sorgen. Im Vergleich zu Freestylesegeln anderer Marken hat Gun das Vier-Latten-Segel mit recht viel Loose Leech designt, zumindest wenn man der Trimmmarkierung "FRED" glauben schenkt und das Segel nach Angabe aufbaut. Der "Rest" sind bewährte Gun-Features: Ein solider Protektor und eine weit ausgeschnittene Mastaussparung für einfache Gabelmontage.

Auf dem Wasser: Mit dem ersten Dichtholen zieht das softe Segelprofil über die weiche Dacronbahn im Vorliek ein sattes Bäuchlein ins Profil, wodurch das Beat schnell über die Gleitschwelle sprintet. Noch wichtiger ist jedoch, dass dieser Bauch genauso schnell wieder verschwindet, sobald man das Segel öffnet. Wenn es ans Eingemachte geht und man das Segel für Funnell oder Kono duckt, zieht das Beat den Bauch ein und erlaubt neutrales ducken fast ohne störendes Eigenleben. Einzig das recht loose Achterliek entwickelt mitunter minimal Eigenleben, man kann dies im unteren und normalen Windbereich aber verbessern, indem man dem Segel etwas weniger Vorlieksspannung verpasst als angegeben. Die Kontrolle bleibt für ein Freestylesegel selbst mit wenig Vorliekspannung absolut im Rahmen, im empfohlenen Trimm kann man das Beat dann richtig lange hinhalten, ohne dass der Druckpunkt auf Wanderung geht.

surf-Fazit: Die Radikalkur hat gewirkt! Mit dem Beat hat Gun Sails endlich auch ein leichtes und den Ansprüchen radikaler Freestyler gerecht werdendes Segel im Programm, welches dank guter Gleitleistung, leichtem Manöverhandling und jeder Menge Kontrolle eine sehr große Windrange abdeckt. Im Vergleich zum Vorgängermodell im Hinblick auf Manöverhandling und Neutralität ein großer Schritt nach vorne!

Infos  www.gunsails.de

Gun Sails Beat 5,4 2014

Themen: BeatEinzeltestFreestylesegelGun Sails


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