Freestylesegel 2003

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 18 Jahren

Bei Starkwind greifen auch radikale Trickser zum Wavesegel, zwischen 5,5 und sieben Quadratmetern kommen für waschechte Freestyler aber nur Freestylesegel in Frage: Leicht, agil und neutral in Manövern, mit weniger Bauch als leistungsorientierte Freeridesegel und einer Outline, die sämtliche Moves ermöglichen soll. Wir haben die sechs wichtigsten Tricktücher für 2003 auf die Probe gestellt.

Freestyle kennt keine festen Regeln, kein richtig oder falsch. Deshalb gibt es unter den getesteten Segeln auch keinen Überflieger und keinen „Loser“. Denn obwohl die Charaktere kaum unterschiedlicher sein könnten, wird sich für jedes Tuch ein Liebhaber finden. Leistung und Einsatzbereich liegen – mit Ausnahme des etwas untermotorisierten Gun Sails – dicht bei einander, allein Handling und Feeling entscheiden, ob man ein Segel mag. Zwischen sehr steifen und direkten Profilen und den eher weichen, gedämpften, flachen Segeln entscheidet meist nur der persönliche Geschmack. An den Polen stehen die Extreme: Das Neil Pryde Expression mit stark gespanntem Profil, super leichtem Feeling, aber deutlicher Lattenrotation; und das Gaastra Echo – schwerer, dafür umso gedämpfter, weicher und mit sahnemäßig weicher Lattenrotation um den Mast.

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    Test: Freestylesegel

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