Freestylesegel 2009

  • Steve Chismar
 • Publiziert vor 12 Jahren

Freestyle wird immer radikaler. Letztes Jahr trennte sich die Spreu noch vom Weizen. Gibt es dieses Jahr wieder große Unterschiede? Halten die quirligsten aller Windsurf-Antriebsmotoren ihrem Ruf stand? Oder sind Freestylesegel lediglich entschärfte Wavesegel? Für wen sind die Flattermänner in Größe 6,0 zu empfehlen?

Die tolle Nachricht: Zum Vorjahr haben sich viele Segel im Detail noch mal verbessert. Auch die neue Segelmarke Vandal von Dan Kaseler hat sich in der Riege der Obertrickser bedenkenlos eingereiht. Das Gaastra Echo fühlt sich jetzt im oberen Windbereich nicht mehr schwammig an und das Hot bleibt auch in starken Böen ein heißes Freestyle-Gerät. Severne dockt an ihre Philosophie vom Vorjahr an: Sie liefern das ungeänderte Wavesegel S-1 mit dem leichten E-4-Material. Auch das Simmer Freestyle XD ist ein vollwertiges Wavesegel und liegt für Flachwasser-Fuchtler leicht in der Hand – auch ohne Skinny! North hingegen wollte sein Duke, designt auf einen Mast mit Standarddurchmesser, nicht in den Test geben. Produktmanager Raoul Joa befürchtet einen Nachteil gegen die Segel mit Skinnys. NeilPryde beweist mit dem Firefly seine hohen Freestyle-Ambitionen dagegen auch mit Standard-Mast.

Weil Freestyle nicht nur im Profizirkus extrem radikal geworden ist, gab es hinsichtlich der Größe der Segel bei den Testern Einstimmigkeit: 6,0 ist selbst für Tester Manuel Vogel mit 86 Kilo zu groß. Ex-Freestyle-Worldcupper Frank Lewisch meint höhnisch: “Ich bin zwar ein fetter Sack, aber ich brauche diese Riesenlappen nicht!” Für Fliegengewicht Jonas Holzhausen ist es noch eklatanter: “Ich würde privat nie größer als 5,3 fahren. Es geht beim New School nicht um Gleitvorteile. Mit dem Fünfer muss ich halt aktiver fahren. Wichtig ist, der Move klappt!” Die rasante Entwicklung der Manöver (Shakas, Doppelflakas, Switch- und Duck-Rotationen) erlauben kaum große Segel. Dennoch haben Freestylesegel in 6,0 ihre volle Berechtigung. Gast-Tester Burian aus Mailand bringt es auf den Punkt: “Acht von zehn Freestylern haben mit einem 6,0er eher Vorteile. Sie können besser gleiten und für Gleitmoves, Willy Skippers und Volcans ist diese Größe sehr geeignet!”

Die Testergebnisse der Freestylesegel findet Ihr im PDF-Download.

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