Gaastra Echo 6,0

 • Publiziert vor 13 Jahren

Wie im Vorjahr ein flaches, aber gedämpftes Freestylesegel mit extrem agilem Verhalten in Manövern. Beim Schiften oder Abtauchen werden Käufer kein neutraleres Freestyle-Rigg finden. Mit einem phänomenalen On-Off klappen auch die verzwicktesten Moves. Fahrer um die 70 Kilo kommen jedoch bei mehr Wind an ihre Grenzen, da es mehr Haltekräfte fordert.

An Land: Optisch finden Gaastra-Käufer zum Vorjahr kaum Unterschiede im Echo. Wie erwartet, rollen die Tester ein Freestylesegel für den Skinny-Mast mit cleanem Design, geradem Achter- und Unterliek aus. Es hat wie das Vandal einen etwas dünneren Mastprotektor, der aber vollkommen genügt. Das Monofilmfenster reicht von oben bis unten mit Gitterfolie, wo notwendig, für den Gebrauch im Flachwasser. Die Dacron-Bahn im Vorliek gibt dem eher flachen Segel das notwendige Bäuchlein bei Wind. Auffällig im Vergleich zu anderen Segeln ist der etwas längere Gabelbaum.

Auf dem Wasser: Der erste Eindruck spricht mehr als tausend Worte: Das Echo liegt weich und gedämpft in der Hand und hat vor allem im unteren Windbereich mächtig Dampf im Gestänge. Mit der etwas längeren Gabel hält man was in der Hand und kann kraftvoll und effektiv pumpen. Ein sehr gutes Gleitsegel für kraftvolle, schwere Freestyler. Das On-Off ist wie beim Vandal das auffälligste: Auffieren, Druck weg! Genial für alle Moves, ob klassisch während der Duck Jibe oder radikal beim Flaka. Beim Schiften weich und agil, ohne Lattenruck.

Diese Neutralität kommt jedem Fahrer entgegen, vor allem aber bei Stallmanöver und der Duck Tack ist es ein unentbehrliches Attribut. Im oberen Windbereich werden die Haltekräfte jedoch spürbar schlechter. Das Segel wirkt schwerer als

seine Konkurrenz. Im Manöver bleiben einem jedoch die spielerischen Noten erhalten.

surf-Tipp: Für schwergewichtige Piloten, die auch auf hohem Niveau freestylen.

Verwendeter Mast: Gaastra RDM 430 cm, IMCS 21,

1,60 Kilo, 100 % Carbon

Preis: 559 Euro

Web: www.gaastra.com

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