Gaastra Pure 5,4

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Das Gaastra Pure ist ein überaus gelungenes Segel für anspruchsvolle Freestyler, die ein leichtes Tuch für extreme Manöver suchen. Auch Fahrleistungen und Kontrolle überzeugen. Haltbarkeit und Welleneignung erscheinen, aufgrund des dünnen Monofilms und der spärlichen Verstärkungen, allerdings eher begrenzt.

(Segel) Gasstra Pure 5,4 : (Tester) Frank Lewisch : (Spot) Prasonisi/Rhodos

An Land: Das Vier-Latten-Segel ist auf einen 4,30er-Mast designt, hat ein vergleichsweise flaches Profil und wirkt sehr leicht. Mastprotektor und Verstärkungen sind eher spärlich, und der Monofilm im Toppbereich wirkt recht dünn und fragil. Die knalligen Farben waren bei unserem Testsegel nach zwei Wochen unter griechischer Sonne bereits ziemlich blass.

Auf dem Wasser: Das Pure hat den Segeldruckpunkt vergleichsweise weit hinten, wodurch man an der unteren Gleitgrenze und beim Pumpen schnell etwas Zug auf die Segelhand bekommt, um früh ins Gleiten zu kommen. Auf der Geraden liegt das Segel eher satt in der Hand, sobald man allerdings das erste Manöver fährt, entpuppt sich das Gaastra als sehr leichtes und handliches Segel. Besondere Stärken hat das Pure bei anspruchsvollen Tauchmanövern wie Duck Tack oder Funnel, bei denen man sich ein möglichst neutrales Segel ohne störendes Eigenleben wünscht. Hierbei zieht sich das Pure perfekt flach. Erfreulicherweise bleibt das Vier-Latten- Konzept auch bei Hack lange kontrollierbar, dann sollte man es allerdings am Vorliek auch ordentlich durchziehen. Mit viel Loose Leech fängt allerdings der dünne Monofilm im Toppbereich an zu flattern.

Web: www.gaastra.com

Verwendeter Mast: Gaastra RDM 430 cm, IMCS 21, 2,15 Kilo, 100 % Carbon; Preis: 519 Euro

Null-Diät bei Gaastra – hier wird Gewicht abgespeckt durch Verwendung von dünnem Monofilm, dafür liegt es preislich im unteren Segment.

 

 

 

 

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