NeilPryde Firefly 5,3

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Das NeilPryde Firefly gehört aufgrund des leichten und neutralen Handlings sicher zu den absoluten Favoriten anspruchsvoller Freestyler. Wer mit Freestylemanövern eher wenig am Hut hat, findet besser geeignete Tücher mit mehr Leistung und Fahrstabilität.

[Segel] Neilpryde Firefly 5,3 : [Tester] Jonas Holzhausen : [Spot] Prasonisi/Rhodos

An Land: Das Firefly hat im Gruppenvergleich mit nur 167 Zentimetern eine sehr kurze Gabelbaumlänge. Das Fünf-Latten- Segel wurde uns mit einem RDM-Mast geliefert, ist aber – wir haben es ausprobiert – auch mit einem Standard-Mast gut fahrbar. Die Ausstattung – mit dickem Protektor und aufwändigem, leichtem Gitterlaminat im Toppbereich, wirkt recht solide. Das Profil erscheint flacher, als man dies aus den vergangenen Jahren kennt.

Auf dem Wasser: Aus dem Firefly hat sich im Laufe der letzten Jahre ein kompromissloses Freestylesegel entwickelt. Auch im bauchigen Leichtwindtrimm hat das Pryde den Segeldruckpunkt weit vorne. Aus diesem Grund wirkt es um die Längsachse agil und spielerisch. Beim Fächeln und Pumpen hat man recht wenig Zug auf der Segelhand, das Firefly gehört deshalb nicht zu den absoluten Top-Gleitern. In Manövern wie Duck Jibes und Halsen lässt es keine Wünsche offen, es liegt federleicht, agil und neutral in der Hand. Besonders gut geeignet ist das Segel – und dafür wurde es schließlich gemacht – für ambitionierte Freestyler, die ein leichtes und vor allem neutrales Segel für alle angesagten Moves suchen. Es lässt sich wunderbar rotieren und zieht sich in radikalen Tauchmanövern wie Funnel, Kono oder Duck Tack perfekt flach und neutral. Die hervorragende Eignung des Segels für radikale Moves könnten Surfer, die sonst eher größere Segel fahren und hauptsächlich in Bump & Jump-Bedingungen freeriden, als etwas nervös und anspruchsvoll empfinden.

Web: www.neilpryde.com

Verwendeter Mast: Neilpryde X 100 RDM 400 cm, IMCS 19, 1,70 Kilo, 100 % Carbon;

Preis: 669 Euro

 

 

 

 

 

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