Severne Freek 5,2Foto: Stephan Gölnitz

Segel-FreestyleSeverne Freek 5,2

surf-Empfehlung: Das Severne Freek bietet eine der ausgewogensten Mischungen im Test und punktet mit ausreichend Gleitpower, sehr guter Kontrolle und Top-Manövereigenschaften. Daher empfiehlt es sich für jeden Fahrertyp, egal ob gerade die Air Jibe oder der Burner auf der To-do-Liste steht.

  [Segel] Severne Blade 5,3 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Prasonisi/RhodosFoto: Stephan Gölnitz
[Segel] Severne Blade 5,3 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Prasonisi/Rhodos

An Land: Mit dem Freek lässt Severne einen alten Bekannten wieder aufleben. Es löst das S-1 als Freestyle Empfehlung ab, welches ab der Saison 2013 als Vier-Latten-Wavesegel konzipiert wird. Das Fünf-Latten-Freek wirkt, auch aufgrund einer Dacronbahn im Vorliek, relativ gedämpft und flach. Die Ausstattung ist auf recht hohem Niveau, im Unterlieks- und Toppbereich wurde recht solides X-Ply verarbeitet. Auch die übrigen Features wie der Mastprotektor und die umgeklappten und damit gegen Durchscheuern geschützten Nähte wirken durchdacht. Die Geometrie, mit hoch liegender Schothornöse und Gabelaussparung, kommt vor allem größeren Fahrern entgegen. Das Freek funktioniert zwar mit mittlerem Loose Leech am besten, hat aber eine relativ breite Trimmrange, die einen großen Einsatzbereich abdeckt.

Foto: Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Das flache Severne gehört zwar, wenn man sich einfach einhakt und abwartet, nicht zu den Angleitwundern, trotzdem lässt sich das gedämpfte Profil gut anpumpen und beschleunigt dann ordentlich auf Topspeed. Auf der Geraden liegt das Segel bereits sehr agil in der Hand und gibt einen Vorgeschmack darauf, was einen in Manövern erwartet. Vor allem bei viel Wind entpuppt sich das Fünf-Latten-Korsett als überaus druckpunktstabil und funktioniert lange in einem Trimm. In Manövern ist das Freek eine absolute Macht: Trotz einer Latte mehr wirkt es nur minimal schwerer als ein North Idol oder das NeilPryde Wizard und rotiert spielerisch leicht durch alle möglichen Rotationstricks. In Manövern, bei denen man unter dem Segel durchtaucht und ein neutrales Segel ohne störendes Eigenleben erwartet, wie beispielsweise Kono, Bob, Funnell oder der klassischen Ducktack, glänzt das Freek mit perfektem "Off". Info: APM Marketing GmbH, Tel.: 08171/387080, www.severnesails.com

Verwendeter Mast: Severne Red Line RDM 400 cm, IMCS 19, 1,50 Kilo, 100 % Carbon; Preis: 599 Euro surf-Messung: Segelgewicht: 3,34 kg, Mastgewicht: 1,45 kg

Foto: Stephan Gölnitz

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