Severne S-1 5,3

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Wer auf hohem Niveau freestylt und ein Segel sucht, was in Manövern aller Art federleicht und neutral in der Hand liegt und auch harten Welleneinsatz überlebt, ist mit dem S-1 bestens beraten.

[Segel] Severne S-1 5,3 : [Tester] Jonas Holzhausen : [Spot] Prasonisi/Rhodos

An Land: Severne verwendet großflächig ein sehr leichtes und weiches Gitterlaminat, welches recht unempfindlich gegenüber Knicken wirkt. Die Ausstattung ist von vorne bis hinten auf Top-Niveau. Das Segel passt auf einen Vier-Meter-Mast und kommt von der Geometrie her, mit hoher Schothornöse und Gabelaussparung, auch großen Fahrern entgegen. Im Vergleich zum S-1 früherer Jahre hat das 2012er-Modell in den unteren beiden Latten wieder etwas mehr Profil bekommen.

Auf dem Wasser: Das Severne liegt federleicht und agil in der Hand, das softe Profil lässt sich gut anpumpen und dämpft Böen und harte Landungen angenehm ab. Ambitionierte Freestyler, die ein möglichst neutrales Segel ohne störendes Eigenleben suchen, werden mit dem Segel sicher glücklich. Aufgefiert zieht sich das Profil flach – ideal für Tauchmanöver wie Duck Tack, Kono oder Funnel. Wenn man das Haar in der Severne-Suppe finden will, könnte man unken, dass das S-1 – aufgrund seines vergleichsweise flachen Profils – nicht zu den absoluten Top-Gleitern gehört und Freeridern möglicherweise zu agil (d.h. zu wenig eigenstabil) sein könnte. Wer jedoch ein möglichst leichtes Segel für Wave und Freestyle sucht, wird aus dem Grinsen vermutlich nicht mehr herauskommen. Auch für Bump & Jump-Bedingungen und Halsenvarianten ist das S-1 ideal, da es sich spielerisch leicht ablegen, rotieren und schiften lässt.

Web: www.severnesails.com

Verwendeter Mast: Severne Red Line RDM 400 cm, IMCS 19, 1,50 Kilo, 100 % Carbon;

Preis: 629 Euro

Die Doppelöse bei Severne bringt zwar ein paar zuzätzliche Gramm, dafür lässt sich die Gabel für kleinere oder größere Fahrer anpassen.

 

 

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