Redaktion

Test 2016: Freestylesegel 4,7 bis 5,2 qm

  • Surf Testteam
31.10.2016

Bob, Burner, Kono & Co – damit es dich bei den angesagten Freestyletricks aus dem Wasser beamt, muss dein Segel erstmal leicht sein und sauber ducken. Welches Trickser-Tuch genau das kann und wo es bei wilden Flüchen bleibt, liest du im Test.

North Sails Idol LTD 5,2, Tester Sidney, Spot: Meldorf / Meldorf und der Ostseespot Großenbrode waren im August die Testspots.

Strandszene. August 2016. Das surf-Testteam baut am Meldorfer Speicherkoog, direkt hinterm Nordseedeich, gerade die neuen Testsegel auf, als sich zwei weitere Windsurfer dazugesellen und die unter Surfern wohl meistgestellte Frage stellen: "Na, was baut ihr auf?" "4,8-5,2", lautet die Antwort. "Was? So klein?" "Nee, so groß!", antwortet ein Tester.

Man muss, zumindest als Nicht-Freestyler, diese Disziplin nicht verstehen. Nicht die Namen der Moves und schon gar nicht die Segelwahl. Dass 80-Kilo-Surfer bei einer Vorhersage von 15-20 Knoten ohne zu überlegen das 4,8er riggen, am Vorliek statt beherzt anzureißen nur mit zwei Fingern ziehen und sich wenige Minuten später aus komplettem Flachwasser in die Luft katapultieren, wirkt auf Außenstehende oft wie aus einer anderen Welt. Damit dies funktioniert, sind spezielle Segeldesigns nötig, die sich schon bei wenig Wind aufladen und anpumpen lassen, sich bei angesagten Manövern wie Kono, Culo oder Burner neutral ducken lassen und Power auf Knopfdruck bieten. Ziel ist es immer, ein möglichst kleines Segel fahren zu können, was all diese Eigenschaften vereint. Dass solche Spezialistentücher bei viel Wind spürbar schlechter funktionieren als man das von Wave- oder Freeridesegeln kennt, wird billigend in Kauf genommen – zur Not riggt man eben eine Nummer kleiner.

Welches Segel deine Move-Ambitionen bestmöglich befeuert, haben wir an Nord- und Ostsee getestet. Dabei waren wieder unsere Stammtester Gereon Gollan, Malte Hecht, Manuel Vogel und Marius Gugg dabei, aber auch neuen Input von Gast-Testern wie Sidney Heinze und Tom Kuprat haben wir mit einfließen lassen. Gerne hätten wir euch alle Segel in der exakt gleichen Segelgröße präsentiert. Leider waren zu einem derart frühen Saison-Zeitpunkt noch nicht alle Modelle in der gleichen Größe lieferbar. Bei den Testmasten haben wir uns in erster Linie an der Realität auf dem Wasser orientiert und Masten mit maximal 85 Prozent Carbon angefordert.

Den gesamten Artikel mit den Testergebnisse dieser Freestylesegel finden Sie unten im Download-Bereich:

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  • 1,99 €
    Freestylesegel 4,7-5,2 qm

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