Einzeltest 2017: Flight Sails The Zorro Einzeltest 2017: Flight Sails The Zorro Einzeltest 2017: Flight Sails The Zorro

Einzeltest 2017: Flight Sails The Zorro

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 3 Jahren

Flight Sails kommt von Teneriffa und will per Direktvertrieb auch auf dem deutschen Markt punkten. Ob man damit in den Angriffsmodus übergehen kann, haben wir ausprobiert.

Einzeltest 2017: Flight Sails The Zorro

2014 auf Teneriffa von den Locals Bart David und Björn de Vos gegründet, hat Flight Sails mit Dany Bruch einen bekannten Fahrer im Team. Produziert wird in Fernost, der Vertrieb erfolgt online über www.flightsails.com – durchaus zu attraktiven Preisen.

An Land: Das Zorro 4,8 wurde auf einen Vier-Meter-Mast designt, ein Variotopp bietet obendrein die Möglichkeit, auch einen 430er zu nutzen. Großflächig verwendet wird ein leichtes Laminatmaterial, 2,98 Kilo sind das beeindruckende Resultat.

Auf dem Wasser: Das Zorro ist soft, das spürt man schon beim Aufriggen – Dacron im Vorliek sowie das recht dünne und weiche Gittermaterial dürften die Gründe dafür sein. Dementsprechend sollte man das Segel mit ordentlich Loose Leech aufriggen, von oben betrachtet sollte auch zwischen der zweiten und dritten Segellatte noch sichtbares Loose zu sehen sein. Auch an der Gabel darf man einige Zentimeter flachziehen – selbst dann entwickelt das Zorro mit der ersten Böe noch ein sattes Bäuchlein, welches für gute Gleitleistung und Bechleunigung sowie viel Drive auf der Welle sorgt. Vor allem in typischen Nordsee-Bedingungen mit Sideonshore zieht das Zorro kraftvoll durch den Turn, bleibt aber aufgrund seines federleichten Handlings stets agil und für jeden Move zu haben. 

surf-Fazit: Das The Zorro ist ein einfach zu fahrendes Wavesegel mit viel Power und einer perfekten Kombination aus Drive und Leichtigkeit auf der Welle – eine Kombi, die vielen Wavesurfern gefallen dürfte. Nur wer maximal flache und neutrale "Off-Segel" sucht, liegt hier nicht 100 Prozent richtig. Untertrimmt geht das leichte Handling etwas flöten und der Druckpunkt wandert – vor allem schwere Surfer über 80 Kilo sollten dem Flight Sails also immer genügend Grundspannung verpassen.

Flight Sails The Zorro

Flight Sails The Zorro Größen: 3,6/4,0/4,4/4,8/5,2/5,6 qm Vorliek: 358/374/388/406/420/425 cm Gabel: 142/150/155/160/165/175 cm Preise: 515/530/543/551/560/572 Euro Infos: www.flightsails.com

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 3/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.

Schlagwörter: Flight Sails Test The Zorro


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Surf-Festival 2019 – es ist angerichtet

    Invalid date

  • Test 2019: 11 Komplettriggs für Kinder

    Invalid date

  • Test 2019/2020: 51 Mastverlängerungen im großen Vergleich

    Invalid date

  • Test 2018 - Freerideboards: JP-Australia Magic Ride 103 Pro

    Invalid date

  • Test Wavesegel 2016: Vandal Enemy 5,0 HD

    Invalid date

  • Test 2017 – Freestyle-Waveboards: Starboard UltraKode 99 UltraCore Reflex Carbon

    Invalid date

  • Test 2014: Neilpryde Hellcat 7,2

    Invalid date

  • Test 2017: Sailloft Hamburg Quad 4,6

    Invalid date

  • Test 2015 Freeride- und Freeraceboards 125: Fanatic Ray 120

    Invalid date