Goya Guru 4,7

 • Publiziert vor 11 Jahren

Das Goya Guru entpuppte sich in diesem Vergleich als kräftiges Power-Wavesegel. Es bietet schon beim Rausfahren viel Leistungsreserven und ebenso viel Drive im Bottom Turn.

[Segel] Goya Guru 4,7 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Platboom

An Land: An Verstärkungen, Beschriftungen und Features – wie einem “stretch control carbon panel” – mangelt es dem Goya-Segel definitiv nicht. Gefühlt jedes zweite Panel ist mit irgendwelchen Informationen und Erklärungen bedruckt, da kommen selbst ausführlichst beschriftete deutsche Produkte nicht mit. Der Protektor und die Verstärkungen sind sehr solide, das kevlarverstärkte Masttopp kann man tief ins Riff stecken, ohne die Masttasche zu ruinieren. Monofilm sucht man vergeblich, das Fenster ist aus PVC, der Rest X-Ply.

Auf dem Wasser: Das Goya Guru entpuppte sich in diesem Vergleich als kräftiges Power-Wavesegel. Es bietet schon beim Rausfahren viel Leistungsreserven und ebenso viel Drive im Bottom Turn. Perfekt, um viel Speed mit an die Lippe zu nehmen – ein guter Allrounder für Reviere mit Sideshore- oder Sideonshorewind. Bei kräftigen Sideoffshore- Bedingungen wirkt es nicht ganz so leicht wie die Fliegengewichte der Gruppe und auch etwas weniger agil, sowohl auf der Welle wie in der Luft. Dafür bleibt es bis in den oberen Windbereich sehr neutral in normaler Gleitfahrt, druckpunktstabil und schön gedämpft.

surf-Empfehlung: Das Goya gefiel vor allem den etwas größeren und schwereren Surfern, denen es nicht so sehr auf minimales Gewicht, sondern auch auf Power und Kontrolle ankommt. Ein robustes Segel bekommt man mit dem Guru ohnehin.

Verwendeter Mast: Goya RDM 400 cm, IMCS 19, 1,77 Kilo, 90 % Carbon

Preis: 395 Euro

Segelgewicht: 3,60 kg

Mastgewicht: 1,70 kg

Web: www.quatrointernational.com

Bei Goya steht jede Menge Beschriftung auf dem Segel.

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