Gun Sails Blow 4,6

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 9 Jahren

Fazit: Das Gun Blow zählt aufgrund seines Gesamtpakets aus Gleitleistung, Kontrolle und Handling zu den Favoriten im Test. Egal ob du leicht bist oder schwer, Profi oder Welleneinsteiger, auf Ostsee oder Hawaii surfst – das Blow ist eine Empfehlung.

[Segel] GUN SAILS Blow 4,6 : [Tester] Marius Gugg: [Spot] Platboom/Südafrika

An Land: Gun Sails hat in der neuen Saison erstmals ein Vier-Latten-Segel, das Blow, im Programm. Ausstattung und Verarbeitung wirken hochwertig und dank der dicken Materialien muss man sich um die Haltbarkeit bei harten Waschgängen sicher weniger Gedanken machen.

Auf dem Wasser: Nach einigen Metern mit dem Blow beginnt man nochmal nachzuzählen, vielleicht hat es ja doch fünf Latten! So fahrstabil und ruhig wie das Segel in der Hand liegt – ohne störendes Rütteln, Flattern oder Falten – ist diese Idee nicht vollkommen abwegig. Im Prinzip wirkt das Blow wie ein kompakteres und leichteres Steel und beweist echte Allroundqualitäten, mit denen nahezu jeder Surfer leben kann. Auch wenn das Blow in puncto Leichtigkeit und Handling nicht ganz mit den Federgewichten der Gruppe mithalten kann, so vermittelt es trotzdem eine gelungene Mischung aus Leistung – egal ob auf der Geraden oder beim Wellenabreiten – und Neutralität (“off”). Auch als handliches Segel für den Starkwindeinsatz auf Flachwasser oder zum Freestylen taugt das Segel aufgrund dieser Charakteristik ohne Einschränkungen. Die Geometrie des Blow, mit etwas niedrigerer Schothornöse, dürfte auch kleineren Surfern entgegenkommen.

Web: www.gunsails.de

Verwendeter Mast: Gun Select RDM 370 cm, IMCS 17, 1,35 Kilo, 100 % Carbon

Preis: 329 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 3,68 kg

Mastgewicht: 1,36 kg

 

 

Die Fußlatte ist gegen Durchscheuern geschützt.

 

Trimmpunkte für den Loose-Leech-Check, genannt Fred „fast rigging easy doing“.

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