Guns Sails Blow 5,2 Guns Sails Blow 5,2 Guns Sails Blow 5,2

Guns Sails Blow 5,2

 • Publiziert vor 9 Jahren

surf-Empfehlung: Das Blow fällt deutlich allroundiger aus als das Transwave und gewinnt auf der Handlingseite mehr, als es auf der Leistungsseite verliert. Somit erscheint es für ambitionierte Freestyler, für Manöver wie Halsen und Duck Jibes und zum spielerischen Wellenabreiten deutlich geeigneter.

Stephan Gölnitz

An Land: Wie bei Gun Sails üblich, muss man sich um die Haltbarkeit der Segel keinerlei Sorgen machen: Solide Monofilm- und X-Ply-Materialien im gesamten Segelbereich, fette Protektoren, Verstärkungen und abgedeckte Nähte sind über jeden Zweifel erhaben. Im Topp sorgt FRED dafür, dass man den richtigen Trimm sofort findet. Insgesamt wirken beide Segel recht straff und direkt abgestimmt, was sich in höheren Trimmkräften niederschlägt. Das Blow wirkt im Vergleich flacher und etwas gedämpfter.

Auf dem Wasser: Im direkten Vergleich zum Transwave wird sofort deutlich, dass das Blow zwar etwas weniger Power generiert, dafür aber spürbar leichter, agiler und neutraler ist. Insgesamt überzeugt das Blow mit hervorragenden Allroundeigenschaften, mit ebenfalls guter Gleitleistung, Top-Kontrolle, leichtem Handling und einer gelungenen Balance aus "Drive" und "Off" beim Wellenabreiten –  weshalb es sich für alle Fahrertypen und Reviere ohne Einschränkung empfiehlt. Dass es auf dem Markt auch Vier-Latten-Segel gibt, die recht weich abgestimmt sind und sich somit für schwere Fahrer und Hack weniger gut eignen, ist kein Geheimnis – das straff abgestimmte Blow gehört sicher nicht dazu. Erfreulicherweise reagiert auch das Blow ebenfalls relativ unsensibel auf Trimmfehler und funktioniert eigentlich immer.

Web: www.gunsails.de

Verwendeter Mast: Gun Select RDM 400 cm, IMCS 19, 1,52 Kilo, 100 % Carbon Preis: 349 Euro

surf-MessungSegelgewicht: 3,90 kg Mastgewicht: 1,56 kg

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Themen: Power-Wavesegel 5.3

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