Hot Sails Maui Fire 4,7

 • Publiziert vor 12 Jahren

Radikal auf der Welle wie kaum ein anderes Segel. Man muss Abstriche bei Fahrleistungen und auf Flachwasser in Kauf nehmen.

[Segel] Hot Sails Maui Fire 4,7 : [Tester] Gunther Baade

An Land: Die extrem robuste Masttasche und die dicken Lederverstärkungen sind mittlerweile Markenzeichen der Wavesegel von Hot Sails Maui. Das Unterliek ist stark konkav ausgeschnitten, die Outline verläuft vom Mastfuß steil nach oben. Der Mastprotektor ist fett, war bei unserem Testsegel aber viel zu kurz. Das Fire hat eine Latte mehr als üblich (sechs) und wird wohl auch deshalb zum schwersten Segel auf der Waage.

Auf dem Wasser: Auf der Welle lässt das 2009er-Fire nichts anbrennen. Hier zählt es ohne Zweifel zu den agilsten, radikalsten Tüchern, die man kaufen kann – mit nahezu 100 Prozent “Off”.

Der sonstige Fahreindruck wurde leider vom allgemein recht undefinierten Fahrgefühl beeinträchtigt, das Segel wirkt leistungsschwach und unruhig. Dazu überträgt sich das starke Schwingen des oberen Segelteils immer leicht spürbar ins gesamte Segel. Als Starkwind-Freeride- oder Freestylesegel erscheint es daher weniger geeignet. Das Segel erfordert sensibles Gespür für den richtigen Anstellwinkel und gibt weniger Feedback über die hintere Hand. Als Power-Segel lässt es sich nicht trimmen, auf der Welle beschleunigt es vergleichsweise gedrosselt. Etwas Schub von der Welle ist wünschenswert, etwas höheres Fahrkönnen daher auch.

Es ist innerhalb des Tests am ehesten als Sideshore-Segel für große Wellen einzustufen.

surf-Tipp: Für Top-Wavereviere mit Sideoder Sideoffshore-Bedingungen.

Verwendeter Mast: Hot Rod RDM 400 cm, IMCS 21,

1,60 Kilo, 92 % Carbon, Preis: 449 Euro

Web:  www.hotsailsmaui.de

 

 

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

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