Naish Boxer 4,7

 • Publiziert vor 10 Jahren

Seinem extremen Image wird das Boxer gerecht. Vor allem in Manövern kann es seine Stärken ausspielen.

[Segel] Naish Boxer 4,7 : [Tester] Tobias Holzner : [Spot] Langebaan

An Land: Neben dem klassischen Session geht das Boxer als Urmodell aller kompakten Segeldesigns in den Test. Das Powersegel Force geht im kommenden Test in 5,3 an den Start. Die Naish-Segel trumpfen mit ganz neuem Segelmaterial auf und erreichen phantastische Gewichte auf der Waage. Das neue superleichte Material im oberen Bereich wirkt dabei nicht flatterig, sondern weich und anschmiegsam. Monofilm wird in den Segeln nicht verwendet. In der Vorlieksbahn des Session finden sich auch Teile aus Dacron-Tuch, die üblicherweise für ein etwas softeres Segelgefühl sorgen. Die Protektoren sind überdurchschnittlich dick gepolstert. Nebem dem kompakten Boxer fällt die klassisch schlanke Outline des Session besonders ins Auge.

 

Auf dem Wasser: Seinem extremen Image wird das Boxer gerecht. Vor allem in Manövern kann es seine Stärken ausspielen: Das Profil zieht sich komplett flach und die gedrungene Outline lässt sämtliche Rotations-Moves – auch in der Welle – noch mal eine Nummer runder und schneller gelingen. Vor allem kleinere Surfer unter 1,80 Meter dürften gut zu dem kompakten Tuch mit niedriger Schothornöse passen. Richtig angepowert wirkt das Segel beim Rausfahren schon recht weich und wenig direkt. Es bleibt zwar recht druckpunktstabil, doch der Segelzug setzt weiter hinten im Segel an und man trimmt das Boxer bei auffrischendem Wind freiwillig etwas früher nach. Als Starkwind-Flachwassersegel würden wir es daher nur sehr manöverorientierten Freestylern empfehlen.

surf-Empfehlung zu Naish: Das Session ist der bessere Allrounder mit größerem Einsatzbereich, es bietet einen sehr gelungenen Kompromiss aus ausreichend Power, bester Kontrollierbarkeit und neutralem Handling auf der Welle. Für das Boxer dürften sich vor allem Surfer unter 1,80 Meter interessieren, die Wert auf möglichst kompaktes Handling auch bei gesprungenen Rotationsmoves legen und denen jegliche Freerideeignung egal ist.

Verwendeter Mast: Naish RDM 370 cm, IMCS 17, 1,65 Kilo, 90 % Carbon

Preis: 599 Euro Segelgewicht: 3,08 kg Mastgewicht: 1,68 kg Web: www.prolimit.com

 

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