Naish Force 5,3

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Das Force ist im idealen Windbereich sehr leicht und handlich – ein Genuss für Halsenmanöver und beim Wellenabreiten. Wegen der etwas schlechteren Kontrollierbarkeit und der Trimmsensibilität finden Freerider besser geeignete Segel. Markenintern erscheint das Naish Session ähnlich leicht, aber besser kontrollierbar und ausgewogener.

[Segel] Naish Force 5,3 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Langebaan

An Land: Ähnlich wie Severne setzt auch Naish auf ein sehr leichtes und weiches Gittermaterial, was sich auf der Waage positiv bemerkbar macht und zudem recht unempfindlich gegenüber Knicken erscheint. Auch die übrige Ausstattung wirkt sehr hochwertig.

Auf dem Wasser: Der erste, sehr leicht wirkende Eindruck des Naish Force findet sich – im normalen Windbereich – auch auf dem Wasser wieder. Das weiche, elastische Profil lässt sich sehr gut anpumpen und zieht sofort ein deutliches Profil, wodurch auch schwere Surfer sehr gut ins Gleiten kommen. In Halsen-Manövern, bei anspruchsvollen Freestyle-Tricks oder im Bottom Turn auf der Welle zieht sich das Profil angenehm flach, wodurch das Segel neutral und handlich wirkt.

Als Manko erwies sich, dass das Force recht trimmsensibel daherkommt: Die an sich sehr gute Gleitleistung im bauchigen Trimm kann man, bei böigen Bedingungen, nicht voll auskosten, da der Druckpunkt im weichen Profil etwas früher auf Wanderschaft geht und zum Nachtrimmen zwingt. Das Segel wirkt dann angepowert auch nicht mehr leichter als andere und sollte daher mit ausreichend Vorlieks- und Schothornspannung aufgebaut werden.

Freestyler und Surfer, die regelmäßig in der Welle unterwegs sind, dürften mit dem Force gut klarkommen. Wer hingegen ein Starkwindsegel für den Flachwassereinsatz sucht und Wert auf einen möglichst großen Einsatzbereich legt, findet innerhalb der Gruppe oder markenintern mit dem Naish Session gute Alternativen.

Web: www.naishsails.com

Verwendeter Mast: Naish RDM 430 cm, IMCS 21, 2,00 Kilo, 90 % Carbon

Preis: 699 Euro Segelgewicht: 3,34 kg Mastgewicht: 2,02 kg

 

Beim Mastprotektor zeigt Naish, wie es perfekt geht: Dick gepolstert, weit nach unten reichend,sicher zu verschließen und dennoch gut hochzuklappen, um an den Trimmblock zu gelangen.

Mindestens ebenso solide ist die Ringvariante bei Naish.

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