Redaktion

Neilpryde Alpha 5,4

31.03.2009

Mehr Leistung bei leichterem Segelgefühl findet man nicht. Auf dem RDM-Mast angenehm gedämpft. Eher ein Powersegel.surf-Tipp: Der Leichtwind-Antrieb für die Welle.

[Segel] NeilPryde Alpha 5,4 : [Tester] Manuel Vogel

An Land: Der neue Mastprotektor (leichter, dicker, steifer) hat uns gut gefallen. Die Lattenspanner wurden überarbeitet (versehentliches Öffnen soll nicht mehr vorkommen, hatten wir im Test allerdings auch bisher nie beobachtet, dafür jetzt schwergängiger). Das Topp ist gut verstärkt, die Nähte im Fußbereich dagegen kaum. Zwei Schothornösen ermöglichen einen optimalen Gabelwinkel für unterschiedlich große Fahrer. Zum Segel wurde für den Test ein 400er-RDM-Mast empfohlen. Am Gabelende findet man die Bonsai-Version des Compact Clew wie beim RS:Racing. Hier allerdings wohl eher, um die Gabellänge zu reduzieren.

Auf dem Wasser: Ein NeilPryde Alpha auf RDM – das ist eine der größten News 2009. Was das bringt? Jedenfalls deutlich mehr “Wavefeeling” als in den Jahren zuvor. Das Alpha macht nicht nur an Land einen leichtgewichtigen Eindruck, sondern lässt sich auch in der Welle spielerisch dirigieren. Gerade als Leichtwind-Tool ist das eine der wichtigsten Qualitäten. So viel Power mit einem vergleichbar leichten Fahrgefühl findet man in der Testgruppe ansonsten nicht mehr. Dabei bleibt das Alpha weiterhin ein “Drive”-Segel, das den kraftvollen Fahrstil bevorzugt.

Die leicht begradigte Vorliekskurve sorgt beim neuen Alpha für ein weicheres, gedämpfteres Fahrgefühl, zumindest auf dem empfohlenen Mast X-Combat 400. Wir haben dennoch zusätzlich, quasi außer Konkurrenz, einen 400er X9 ins Segel gesteckt und – ein Großteil des sehr aggressiven, direkten Gefühls früherer Alpha-Segel war wieder da. Die persönliche Mastabstimmung bleibt weiterhin wichtig.

Im Test-Setup gefiehl das Alpha besonders, weil es mit satter Power und fahrstabil in den Händen sicher durch die Brandung trägt. Es lässt sich sehr dynamisch anpumpen und beschleunigt außergewöhnlich gut. Auf der Welle bietet es “Drive unlimited” bei dennoch sehr leichtem Handling. Lediglich die Freestyle-Fraktion bemängelte, dass es sich auch bei Flachwassermanövern nie 100-prozentig neutral stellen lässt.

Als Leichtwind-Wavesegel, gerade in der oft maximal gewählten Größe 5,4, und für den Einsatz auf Flachwasser als Freeride- oder Classic-Freestylesegel, bleibt es erste Wahl.

Verwendeter Mast: NP X-Combat 400 cm, IMCS 19, 1,70 Kilo,

90 % Carbon

Preis: 619 Euro

Web: www.neilpryde.de

 

 

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