NeilPryde Combat 5,3Foto: Stephan Gölnitz

Segel-WaveNeilPryde Combat 5,3

surf-Empfehlung: Wer überwiegend in der Welle surft und unter 90 Kilo wiegt, greift zum Combat, so einfach ist das bei NeilPryde. Dampf und Handling passen beim Combat, tendenziell ist es ebenfalls eher ein ausgewogenes Allround-Wavesegel als ein nervöses Fuchteltuch – wie die radikalen Tücher anderer Marken.

Foto: Stephan Gölnitz

An Land: Atlas, Combat, The Fly – bei drei Wavesegeln bietet NeilPryde die gesamte Bandbreite. Das Combat stellt sich an Land eher flach, dem Segel wurde für bessere Druckpunktstabilität etwas mehr Mastkurve verpasst. Als voll vergitterte "HD"-Version kostet das Combat 30 Euro mehr. Das Segel wird mehr über das Schothorn als über das Vorliek für viel Wind getunt.

Auf dem Wasser: Schon an Land zeigt die nahezu geradestehende Latte über der Gabel, wo die Reise hingehen soll. Im Vergleich zum Atlas liegt das Combat schon beim Raussurfen weniger gelockt in der Hand – ohne dabei nervös zu wirken. Da bleibt man alten NeilPryde-Tugenden treu. Über das flachere Profil freuen sich Freestyler, weil da im Manöver nichts in die falsche Richtung zieht. Und auf der Welle macht sich die gesteigerte Agilität – dazu wirkt das Combat trotz nur 0,1 Quadratmetern nominell deutlich kleiner als das Atlas – sehr positiv bemerkbar. Das Combat ist einfach ein richtiges Wavesegel, das Atlas im Vergleich eher ein Freemove- Wave-Hybride. So kann das Combat, weil es leichter in der Hand liegt und viel flinker auf jeden Steuerbefehl reagiert, dem Atlas auf der Welle jederzeit die Show stehlen, denn reichlich Power bekommt man auch hier serienmäßig mitgeliefert.

Verwendeter Mast: NeilPryde X 100 RDM 400 cm, IMCS 19, 1,70 Kilo, 100 % Carbon Preis: 669 Euro

surf-Messung Segelgewicht: 3,84 kg Mastgewicht: 1,86 kg

  NeilPryde setzt vor allem gegen die Sonne die Kevlarfäden im neuen Laminat ins rechte Licht.Foto: Stephan Gölnitz
NeilPryde setzt vor allem gegen die Sonne die Kevlarfäden im neuen Laminat ins rechte Licht.

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