Neilpryde The Fly2 4,8

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 10 Jahren

Fazit: Eigentlich könnte das The Fly2 so schön sein – leicht, agil und mit ausgewogener Wavecharakteristik. Leider eignet sich das 4,8er für böige Bedingungen und Starkwind, vor allem in Verbindung mit schwereren Fahrern (über 75 Kilo), nicht sonderlich gut. Unser Test zeigte allerdings auch, dass die Nachteile bei kleineren Größen zunehmend verschwinden. Das 4,2er war eines der Test-Lieblingssegel bei den Boardtests.

[Segel] NEILPRYDE The Fly2 4,8 : [Tester] Tobias Holzner: [Spot] Paternoster/Südafrika

An Land: Das The Fly2 hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert, das gesamte Profil wurde flacher und weicher. Die Trimmkräfte sind erfreulich gering, auch weil NeilPryde mit relativ wenig Loose Leech auskommt. Die Ausstattung wirkt hochwertig.

Auf dem Wasser: Die markanten Design-Änderungen machen sich sofort bemerkbar, auf der Geraden liegt das 2012er Modell spürbar agiler und etwas weniger fahrstabil in der Hand. Auch in der Vergangenheit war das Fly schon tendenziell gedämpft, jetzt aber scheint das Segel, zumindest in der Größe 4,8, etwas zu schlapp am Mast zu hängen: Das sehr weiche Profil hat bei Kabbelwellen und böigen Bedingungen – zumindest mit dem empfohlenen 3,70er-Mast – die Tendenz Querfalten zu ziehen und über der Gabel zu stauchen. Daran ändert auch Umtrimmen wenig, lediglich die Verwendung eines Vier-Meter-Masts bringt eine spürbare Verbesserung. Schade ist dies insofern, da das Segel auf der Welle und in Manövern eigentlich keine Wünsche offen lässt: Es liegt nach wie vor ausgesprochen leicht und agil in der Hand, wirkt bei Bottom Turns, Freestylemoves und in Manövern spürbar neutraler als zuvor und vermittelt eine sehr gute Balance aus Power und Neutralität.

Web: www.neilpryde.de

Verwendeter Mast: NeilPryde X100 RDM 370 cm, IMCS 16, 1,50 Kilo, 100 % Carbon

Preis: 629 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 3,52 kg

Mastgewicht: 1,62 kg

 

 

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