NeilPryde Zone 4,7

 • Publiziert vor 12 Jahren

Das flachste und agilste NeilPryde-Wavesegel. Auf dem X-Combat jetzt softer als zuvor, mit angenehmer Dämpfung.

[Segel] NeilPryde Zone 4,7 : [Tester] Frank Lewisch

An Land: Besonders auffällig ist beim 2009er-Combat die sichtbar geradere Mastkurve. Am Achterliek fällt der leicht konkave Schnitt direkt über der Gabel auf. Mastprotektor und sämtliche Verstärkungen wirken gut dimensioniert, das transparente X-Ply solide und nobel.

Auf dem Wasser:  Wie alle anderen NeilPryde-Wavesegel wurde auch das 2009er-Zone “entspannt”. Mit weniger Vorliekskurve und auf dem X-Combat- Mast, wirkt es jetzt etwas weicher und gedämpfter. Es ist flacher geschnitten als das Combat und bleibt damit das neutralste Sideshoresegel innerhalb der Marke, erkennbar am besten “Off” auch innerhalb der gesamten Gruppe.

Mit etwas weiter vorne liegendem Segeldruckpunkt zieht das Segel beim Beschleunigen etwas nach vorne, daran muss man sich kurz gewöhnen, dann aber kann man das vorzügliche Handling und die überdurchschnittliche Agilität auf der Welle genießen.

Weniger fahrstablil, dafür federleicht in den Händen, zählt es zu den Segeln, die auf der Welle mit geringstem Krafteinsatz die schnellsten Segelmanöver erlauben. Dass sich bei Bedarf der Vortrieb blitzschnell abschalten lässt, verfeinert die Wellenqualitäten zusätzlich.

Mit dem Zone erwirbt man kein ausgesprochenes Kraftpaket, dafür ein sehr leichtes, neutrales und ebenfalls quicklebendiges Wavesegel, das auch flach getrimmt bei viel Wind sehr gut funktioniert.

surf-Tipp: Für gute bis sehr gute Wavereviere.

Verwendeter Mast: NP X-Combat 400 cm, IMCS 19,

1,70 Kilo, 90 % Carbon, Preis: 619 Euro

Web:  www.neilpryde.de

 

 

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

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    Test: Wavesegel 4,7

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