Severne Blade 5,3 Severne Blade 5,3 Severne Blade 5,3

Severne Blade 5,3

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Das Blade erscheint im Vergleich zum S-1 deutlich allroundiger, da es besser angleitet und auch bei Hack länger in einem Trimm kontrollierbar bleibt. Als Starkwindsegel fürs Flachwasser und für 90 Prozent aller Wavereviere ist das Blade somit die bessere Wahl. Für überwiegenden Flachwasser-Freemoveeinsatz ist das S-1 nicht geeignet, das kann das Blade deutlich besser.

Stephan Gölnitz [Segel] Severne Blade 5,3 : [Tester] Tobias Winderlich : [Spot] Langebaan/Südafrika

An Land: Dass Severne-Segel auf der Waage stets zu den leichtesten Tüchern auf dem Markt gehören, liegt in erster Linie daran, dass großflächig ein leichtes und softes Gitterlaminat verwendet wird und die Ausstattung gewichtsoptimiert wurde. An den entscheidenden Stellen wie Protektoren und Ösen fehlt es an nichts. Prints, Trimmhilfen, zusätzliche Features oder überflüssige Nähte findet man allerdings nirgends. Das Blade wurde im Vergleich zum Vorjahr etwas kompakter (kürzeres Vorliek).

Auf dem Wasser: Das federleichte Gewicht auf der Waage findet sich beim Blade auch auf dem Wasser wieder. Aufgrund der etwas weiter vorne liegenden Druckpunktlage gehört das Blade nicht zu den besten Gleitern und ist kein Segel, an das man sich beim Angleiten einfach nur faul dranhängen sollte. Wer ein bisschen zupft und fächelt, kommt mit dem Severne aber trotzdem gut los und kann sich dann an einer breiten Windrange erfreuen: Bei viel Wind bleibt der Druckpunkt, auch ohne andauerndes Umtrimmen, wie festgenagelt – ein Vorteil vor allem bei böigen Bedingungen. Auf der Welle und in Manövern sind es vor allem die Allroundqualitäten, die das Segel so gelungen erscheinen lassen: Das Blade kombiniert spielerisch leichtes Handling in Halsen und Duck Jibes mit einer ausgewogenen Mischung aus "Drive" und "Off" auf der Welle, mit der beinahe jeder Surfer an allen Spots dieser Erde glücklich werden kann.

Web: www.severnesails.com

Verwendeter Mast: Severne Red Line RDM 400 cm, IMCS 19, 1,50 Kilo, 100 % Carbon Preis: 579 Euro surf-Messung Segelgewicht: 3,32 kg Mastgewicht: 1,46 kg

Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz Wavesegel sind immer wieder einfach nur lecker anzuschauen. Zum Beispiel allein die aufwändigen Schothornkonstruktionen wie bei Severne, wo die Nähte und Verstärkungen radial ins Segel laufen.

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Themen: Power-Wavesegel 5.3

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