Test 2014: Gun Sails Blow 4,6 Test 2014: Gun Sails Blow 4,6 Test 2014: Gun Sails Blow 4,6

Test 2014: Gun Sails Blow 4,6

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Die Positionierung des Blow und des Peak hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, umgekehrt. Das Blow erscheint für europäische Wellenbedingungen von Klitmøller bis Sardinien und auch für den Starkwind-Einsatz auf Flachwasser die bessere Wahl zu sein, weil es deutlich kraftvoller und auch etwas besser kontrollierbar ist. Das Peak hat es schwer sich neben dem Top-Allrounder im eigenen Lager zu behaupten, nur wer auf hohem Niveau freestylt und regelmäßig bei Sideoffshore-Bedingungen aufs Wasser geht, hat damit echte Vorteile. Allen anderen würden wir zum Blow raten.

Gun Sails Blow 4,6 2014

An Land: Beim Direktanbieter Gun wird traditionell nicht am Material gespart, das merkt man bei beiden Segeln. Dicke Protektoren an Mastfuß, Topp und Latten­enden sowie solide X-Ply- und Monofilm-Materialien lassen die Segel sehr haltbar erscheinen. Das Blow ist als reines Vier-Latten-Segel konzipiert, das Peak wird über 4,7 zum Fünf-Latten-Segel und hat, in puncto Geometrie, Gewicht und mit einer weichen Dacronbahn im Vorliek, nicht mehr viel mit dem Vorgängermodell Steel gemeinsam. Beide Segel sind auf einem 370er empfohlen, ein 400er geht dank Variotopp aber auch. Blow und Peak funktionieren mit ordentlich Vorliekspannung (die FRED-Markierung hilft hier, den richtigen Trimm zu finden) und moderater Spannung an der Trimmschot am besten. Dank großer Gabelaussparung passen beide Segel sowohl für sehr große als auch kleine Surfer bestens.

Auf dem Wasser: Im Vergleich zum Peak wirkt das Blow etwas straffer und direkter abgestimmt, auch hier flattert und verzieht sich nichts, selbst wenn Grobies an der Gabel zerren. Ins Gleiten kommt man mit dem eher bauchigen Segel hervorragend, und da das Blow vergleichsweise unsensibel gegenüber Trimmfehlern ist, kann man einen mittleren Trimm sehr lange fahren, ohne dass der Druckpunkt auf Wanderschaft geht. Auf der Welle zieht das Gun sehr kraftvoll durch den Turn, mit Schmackes an der Wellenlippe ankommen gelingt somit vergleichsweise leicht und auch bei wenig Wind oder Wellenschub. Ein extrem neutrales Segel mit viel „off“ für Gourmet-Tage in der Welle (mit schräg ablandigem Wind und großen Ozeanwellen) oder getauchte Freestylemanöver wie Konos ist das Blow nicht wirklich, dafür kann es einfach nicht aus seiner kraftvollen Haut schlüpfen.

Info: www.gunsails.de

Verwendeter Mast: Gun Select RDM 370 cm, IMCS 17, 1,30 Kilo, 100 % Carbon Preis: 329 Euro

surf-Messung Segelgewicht: 3,53 kg Mastgewicht: 1,36 kg

Schlagwörter: Blow Gun Sails Wavesegel Wavesegel wavesegel 4.7

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    Test Wavesegel 4,7 2014

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