Test 2014: Gun Sails Peak 5,3 Test 2014: Gun Sails Peak 5,3 Test 2014: Gun Sails Peak 5,3

Test 2014: Gun Sails Peak 5,3

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Die Empfehlung für Gun-Sails-Käufer fällt leicht: Wer regelmäßig in ordentlichen Wellen surft (Wellen nach Lee abreitet) und nicht gerade 100 Kilo auf die Waage drückt, wird sicher mit dem Peak auf Dauer happy sein. Das Transwave ist ein gutes Freemovesegel mit viel Power, das sicher auch jahrelangen Waveeinsatz mitmachen würde – das Peak kann auf der Welle aber einfach alles besser und bietet ebenfalls genügend Leistung. Freestyler greifen ebenfalls zum Peak.

Test 2014: Gun Sails Peak 5,3

An Land: Solide, dicke Folien (auch ex­tra-dickes X-Ply im Segelfenster) sind bei Gun Sails üblich und auch die sonstigen Features und Standards des Direktversenders sind auf gehobenem Niveau. Besonderheit beim Peak ist die Dacronbahn vorne, die nur bis etwa Mastmitte reicht. Das Peak hat fünf Latten, die kleineren Größen nur vier. Die Trimmmarkierungen für das "Loose" im Segel sind weit vorne Richtung Mast eingedruckt, recht viel Vorlieksspannung ist daher bei beiden Gun Sails normal. Das Peak ist bereits an Land das sichtbar flachere Segel, die zweite Latte von unten zeigt ohne Druck bereits kein Profil mehr (das Transwave ist hier noch erkennbar profiliert). Das Transwave ist eines der wenigen Segel, die in 5,3 auf einem 430er-Mast geriggt wird. Bei beiden Segeln fällt die ex­trem weit geschnittene Gabelaussparung auf, die auch bei voll gespanntem Vorliek leichten Zugriff für die Gabel ermöglicht.

Auf dem Wasser: Du suchst ein Segel, das in südafrikanischen Wellen gut klar kommt, sich aber ebenso für die JumpSession am Brouwersdam eignet? Dann könnte das Peak dein Ding sein. Auf der Geraden wirkt das straffe Tuch beinahe freeridig, mit sehr souveränem Gerade­auslauf und bombenfest sitzendem Druckpunkt. Der große Einsatzbereich in einem Trimmzustand empfiehlt das Segel auch für böige Reviere – und den tendenziell trimmfaulen Surfertyp. Einhaken, Losgleiten, Gas geben – selbst wer vom großen Freeridesegel umsteigt, muss sich beim Peak kaum umstellen. In Böen reißt es nicht an, dämpft – mehr über das effektiv arbeitende "Loose" als über ein softes Profil – sehr angenehm und wirkt überaus komfortabel und kontrollierbar. Auf der Welle kann es eigentlich ebenfalls alles, nur eben etwas weniger spielerisch als die leichtesten Spezialistensegel. Das Peak lässt sich nicht in ein reines "Off"-Segel umbauen, was in dieser Gruppe auch nicht gefordert ist, es überzeugt aber sowohl im bauchigen, sowie im halbwegs flachen Trimm mit jeweils großem Einsatzbereich.

Info  www.gunsails.de

Verwendeter Mast: Gun Select RDM 400 cm, IMCS 19, 1,45 Kilo, 100 % Carbon Preis: 349 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 3,86 kg  Mastgewicht: 1,44 kg

Schlagwörter: Gun Sails Peak Power-Wavesegel Test

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