Test 2014: Gun Sails Transwave 5,3 Test 2014: Gun Sails Transwave 5,3 Test 2014: Gun Sails Transwave 5,3

Test 2014: Gun Sails Transwave 5,3

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Die Empfehlung für Gun-Sails-Käufer fällt leicht: Wer regelmäßig in ordentlichen Wellen surft (Wellen nach Lee abreitet) und nicht gerade 100 Kilo auf die Waage drückt, wird sicher mit dem Peak auf Dauer happy sein. Das Transwave ist ein gutes Freemovesegel mit viel Power, das sicher auch jahrelangen Waveeinsatz mitmachen würde – das Peak kann auf der Welle aber einfach alles besser und bietet ebenfalls genügend Leistung. Freestyler greifen ebenfalls zum Peak.

Stephan Gölnitz [Segel] GUN SAILS Transwave 5,3 : [Tester] Manuel : [Spot] Langebaan

An Land: Solide, dicke Folien (auch ex­tra-dickes X-Ply im Segelfenster) sind bei Gun Sails üblich und auch die sonstigen Features und Standards des Direktversenders sind auf gehobenem Niveau. Besonderheit beim Peak ist die Dacronbahn vorne, die nur bis etwa Mastmitte reicht. Das Peak hat fünf Latten, die kleineren Größen nur vier. Die Trimmmarkierungen für das "Loose" im Segel sind weit vorne Richtung Mast eingedruckt, recht viel Vorlieksspannung ist daher bei beiden Gun Sails normal. Das Peak ist bereits an Land das sichtbar flachere Segel, die zweite Latte von unten zeigt ohne Druck bereits kein Profil mehr (das Transwave ist hier noch erkennbar profiliert). Das Transwave ist eines der wenigen Segel, die in 5,3 auf einem 430er-Mast geriggt wird. Bei beiden Segeln fällt die ex­trem weit geschnittene Gabelaussparung auf, die auch bei voll gespanntem Vorliek leichten Zugriff für die Gabel ermöglicht.

Auf dem Wasser: Das Transwave wird nicht nur mit ordentlich Vorliekszug auf Spannung gebracht, sondern liegt auf dem Wasser auch ebenso straff und kernig in der Hand. Mit tiefem Profil und viel "Loose" im Achterliek donnert es vortriebsstark los wie kein zweites Segel, "Power-Wave" ist beim Transwave ernst gemeint. Kein Wunder, dass es bei so viel Dampf nicht ganz an die Leichtigkeit der schwachbrüstigeren Konkurrenz herankommt. Besonders für schwerere Surfer dürfte das Transwave aber ein geeigneter Beschleuniger durch die Brandung sein. Auf der Welle surft sich das Segel ebenfalls lieber kraftvoll geführt als spielerisch dirigiert, bringt dich mit ordentlich "Wumms" aber auch da an die Lippe, wo sich der Wellenschub in Grenzen hält. Als eines der wenigen Segel funktioniert es mit nahezu null Schothornspannung, auf kleinen Freemoveboards kann man so sogar kraftvoll Gas geben. Das Transwave ist nicht erste Wahl, wenn es um möglichst radikales Waveriding geht, doch das ist "Jammern auf hohem Niveau". Stark zeigt sich das Segel, wenn Vortrieb und Stabilität gefragt sind, bei kleineren Wellen, Strömungsrevieren oder einfach nur bei der Jump-Session auf dem Ijsselmeer. So passt das Transwave auch perfekt zu kleinen Freestyle-Waveboards und Freemoveboards. Für Besitzer reinrassiger Waveboards unser Tipp: Einmal beim Peak nachlesen, das hat auch reichlich Power bei besserem Wavehandling.

Info   www.gunsails.de

Verwendeter Mast: Gun Select RDM 430 cm, IMCS 21, 1,65 Kilo, 100 % Carbon Preis: 379 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 4,10 kg  Mastgewicht: 1,67 kg

Stephan Gölnitz Test 2014: GUN SAILS Transwave 5,3

SURF Magazin

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Themen: Gun SailsPower-WavesegelTestTranswave

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    Power-Wavesegel 5,3

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