Test 2014: Mauisails Mutant 5,1 Test 2014: Mauisails Mutant 5,1 Test 2014: Mauisails Mutant 5,1

Test 2014: Mauisails Mutant 5,1

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Das Global ist kein „Zwei-Finger-Segel“, sondern eher druckvoll für kraftvollen Fahrstil, das Mutant genau das Gegenteil. Leichte, gute Wavesurfer, die in erlesenen Bedingungen surfen, bekommen mit dem Mutant ein hervorragendes Manöver- und Abreitsegel – das aber auch eigentlich zu den radikaleren Segeln gehört, die wir bereits in 4,7 getestet haben, ein Power-Wave- oder Allroundsegel ist es nicht. Für alle anderen Wavesurfer und Reviere, sowie für Flachwasser, ist das Global die bessere Wahl bei MauiSails.

Stephan Gölnitz [Segel] MAUISAILS Mutant 5,1 : [Tester] Manuel : [Spot] Swartriet

An Land: MauiSails bietet hinsichtllich der Verarbeitung und Verstärkungen guten Standard, der Protektor ist vielleicht etwas dünn, dafür aber schön lang und gut klappbar. Auffällig ist die recht breite Vorlieksbahn aus Dacron bei beiden Segeln, das spricht für eine eher softe Segelcharakteristik. Das Schothorn des Global ist zwar recht tief geschnitten, die Gabelaussparung reicht aber dennoch weit hinauf auch für große Surfer. Das Mutant ist das kompakteste Segel und wirkt auf einem 370er-Mast und mit nur 1,71 Meter Gabellänge recht zierlich. Um dennoch auf die Fläche zu kommen, ist das Achterliek weit ausgestellt.

Auf dem Wasser: Dass bei genetischen Mutationen oft ganz "spezielle" Kreaturen herauskommen, ist Botanikern und Tierfreunden bekannt. Das ist beim Maui­Sails Mutant nicht anders: So hat das Mutant Eigenschaften wie "Power" oder "Fahrstabilität" einfach zu Gunsten maximalen Handlings hinten angestellt. Vier Latten mit 370er-Masten – das sind ganz mutige Konzepte bei Segeln über fünf Quadratmetern. Das führt beim Mutant aber auch zum leichtesten Feeling auf der Welle, super-agiler Reaktion auf jeden Fahrerimpuls und einem traumhaften Manöverhandling, denn die Latten ziehen sich ohne Druck im Segel schön flach. Damit ist die "Haben"-Seite abgehakt. Anpumpen lässt sich das weiche Rigg eher mäßig, bei Surfern jenseits der 80-Kilo wirkt das Segel beim Anpumpen nicht perfekt stabilisiert und der Einsatzbereich in einem Trimm ist vergleichsweise kleiner als bei anderen Segeln. Beim Mutant musst du bei zunehmendem Wind früher an der Trimmschot nachspannen, insgesamt haben wir das Segel auch mit eher ordentlich Loose Leech gefahren, um eine akzeptable Mindestspannung in das Rigg zu bekommen. Bei mehr oder weniger konstantem Gleitwind und gutem Fahrkönnen ist all das zweitrangig, dann hängst du dich ohne Pumpen ein und freust dich auf das geniale Wellenhandling.

Info  www.mauisailsgermany.de

Verwendeter Mast: MauiSails SRS Wave RDM 370 cm, IMCS 17, 1,50 Kilo, 75 % Carbon Preis: 419 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 3,19 kg  Mastgewicht: 1,84 kg

Stephan Gölnitz Test 2014: Mauisails Mutant 5,1

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Themen: MutantPower-WavesegelTest

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