Test 2014: Naish Sails Chopper L Test 2014: Naish Sails Chopper L Test 2014: Naish Sails Chopper L

Test 2014: Naish Sails Chopper L

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Das Force ist sicher das Segel, mit dem 90 Prozent der Naish-Fahrer besser bedient sind. 2014 ist es handlicher und leichter geworden, nicht mehr das „reine“ Kraftpaket und zeigt jetzt auf der Welle auch bei viel Wind mehr Biss. Für Extremisten ist noch das Chopper übrig, ein super softes Spezialisten-Tool, das in der Größe „L“ eher ein herkömmliches 4,5er- bis 4,7er-Segel ersetzen dürfte.

Stephan Gölnitz

An Land: Nicht nur der Chopper-Mast ist mit 3,70 Metern sehr kurz, auch die Geometrie beider Naish-Segel ist eher auf Surfer unter 1,85 Meter Körpergröße optimiert, die Gabelaussparung war für unsere längsten Tester schon deutlich zu niedrig. Bei beiden Segel ist im unteren Bereich solide wirkendes X-Ply verwendet worden, das nach oben in leichteres, zum Teil allerdings auch vergleichsweise dünnes (gegen Dehnung verstärkt durch radiale Carbonfäden) übergeht, was dann natürlich zu einem sehr niedrigen Gewicht führt. Das Force ist 2014 deutlich flacher geworden, soll von der Charakteristik jetzt zwischen den 2013er Modellen Boxer und Force angesiedelt sein.

Auf dem Wasser: Wenn Modemarken die Größenangaben gerne mal nach unten korrigieren, ist noch gerade nachvollziehbar: Wer greift schon gerne zu XXXL. Das Naish-Segel "Chopper L" ist in der 5,3er-Gruppe gelandet weil es, laut Hersteller, "zwar kleiner ist aber die Power eines 5,3ers" bieten soll. Legt man beide Segel aufeinander, wirkt das Chopper L in etwa wie ein 4,8er Segel und genauso fährt es auch. Es liegt federleicht in der Hand, die fehlende Fläche und das abgeschnittene Topp lassen es zu einem "kompakten Nichts" zusammenschrumpfen, beim Ablegen und Aufrichten, oder jeglicher Richtungsänderung, spielt das Chopper einfach in einer anderen Liga, da kommt keines der größeren Powertücher mit. Wer zum Chopper L greift, wenn alle anderen 5,3 fahren, sollte sich aber auf eine Dümpelfahrt durch die Brandung vorbereiten, denn beim Angleiten fehlt die Fläche natürlich auch. Darüber hinaus wirkt das Segel beim Anpumpen sehr weich und lädt sich erst bei Gleitgeschwindigkeit spürbar auf. Bei ausreichend Wind ist das Segel dafür unschlagbar handlich, sogar im Vergleich zu den meisten 4,7ern noch eine Nuance leichter und flinker unterwegs. Der Einsatzbereich bleibt aber vergleichsweise überschaubar. Das Chopper ist für uns ein Segel, das im idealen Bereich eine neue Dimension im Waveriding präsentiert – zum Preis einer etwas kleineren Windrange. Wer ein Segel in der Größenordnung 5,3 sucht, sollte auf jeden Fall zum "XL" greifen, das allerdings wie alle Chopper auf einem recht weichen 370er-Mast gefahren wird.

Info  www.naishsails.com

Verwendeter Mast:  Naish RDM 370 cm, IMCS 17, 1,65 Kilo, 90 % Carbon Preis: 599 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 3,10 kg  Mastgewicht: 1,53 kg

SURF Magazin

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