Test 2014: Naish Sails Force R1 5,3 Test 2014: Naish Sails Force R1 5,3 Test 2014: Naish Sails Force R1 5,3

Test 2014: Naish Sails Force R1 5,3

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Das Force ist sicher das Segel, mit dem 90 Prozent der Naish-Fahrer besser bedient sind. 2014 ist es handlicher und leichter geworden, nicht mehr das „reine“ Kraftpaket und zeigt jetzt auf der Welle auch bei viel Wind mehr Biss. Für Extremisten ist noch das Chopper übrig, ein super softes Spezialisten-Tool, das in der Größe „L“ eher ein herkömmliches 4,5er- bis 4,7er-Segel ersetzen dürfte.

[Segel] NAISH SAILS Force R1 5,3 : [Tester] Manuel : [Spot] Swartriet

An Land: Nicht nur der Chopper-Mast ist mit 3,70 Metern sehr kurz, auch die Geometrie beider Naish-Segel ist eher auf Surfer unter 1,85 Meter Körpergröße optimiert, die Gabelaussparung war für unsere längsten Tester schon deutlich zu niedrig. Bei beiden Segel ist im unteren Bereich solide wirkendes X-Ply verwendet worden, das nach oben in leichteres, zum Teil allerdings auch vergleichsweise dünnes (gegen Dehnung verstärkt durch radiale Carbonfäden) übergeht, was dann natürlich zu einem sehr niedrigen Gewicht führt. Das Force ist 2014 deutlich flacher geworden, soll von der Charakteristik jetzt zwischen den 2013er Modellen Boxer und Force angesiedelt sein.

Auf dem Wasser: Auf dem von uns verwendeten (und von Naish Deutschland empfohlenen) 400er-Mast zählt das Force zu den softesten Segeln im Test. So kann sich das Profil aber je nach Situation schnell bilden oder auch sehr flachziehen, was eine gelungene Mischung aus Gleitpower und "Off" ermöglicht. Allerdings will auch das Force – wie die meisten sehr soften Segel – eher mal umgetrimmt werden, wenn sich der Wind stark ändert. Im bauchigen Power­trimm muss man dann etwas früher über die Trimmschot nachkorrigieren als bei grundsätzlich straffer gespannten Segeln. Mit gut Zug am Schothorn lässt es sich aber auch bei viel Wind auf der Welle noch leicht und agil führen – da hat sich nach unserem Gefühl im Vergleich zum Vorjahr einiges verbessert, was die Starkwindqualitäten angeht – mehr "Off", weniger "Drive" ist die Tendenz 2014. Wer das entsprechende Trimmfeeling mitbringt, bekommt so mit dem Force ein gutes Allround-Wavesegel, das man von Power bis zu sehr gutem Handling umtrimmen kann. Schwere Fahrer über 80 Kilo dürfte das Segel mit einem 430er-Mast besser gefallen – es wird dann etwas straffer und länger kontrollierbar.  

Info www.naishsails.com

Verwendeter Mast: Naish RDM 400 cm, IMCS 19, 1,75 Kilo, 90 % Carbon Preis: 639 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 3,47 kg  Mastgewicht: 1,78 kg

Test 2014: Naish Sails Force R1 5,3

Schlagwörter: Force Naish Sails Power-Wavesegel Test

PDF-Download

Für Abonnenten kostenfrei. SURF-Abo gibt's hier


  • 1,99 €
    Power-Wavesegel 5,3

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Test 2014: Exocet RS 6.5

    Invalid date

  • Test 2016: Freemoveboards 115

    Invalid date

  • Einzeltest: Rettungsset von Secumar

    Invalid date

  • surf-Test Südafrika – Update 4

    Invalid date

  • Test 2014: Gaastra Matrix 7,0

    Invalid date

  • Harley Stone fährt für Naish Sails

    Invalid date

  • Test 2014: JP-Australia X-Cite Ride Plus 135 FWS

    Invalid date

  • Test: Neues Aufblas-Funboard von STX

    Invalid date

  • Konzept Waveboard: Starboard Reactor 92 - Fahrbericht

    Invalid date