Test 2014: RRD The Four MKIII 5,3 Test 2014: RRD The Four MKIII 5,3 Test 2014: RRD The Four MKIII 5,3

Test 2014: RRD The Four MKIII 5,3

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Das RRD The Four empfehlen wir eher für leichtere Wavesurfer mit gehobenem Fahrkönnen, die weniger auf beste Fahrleistung schauen und mehr Wert auf leichtes Manöverhandling und agiles Wellenabreiten legen. Das Ganze wird bei RRD in robuster Verpackung serviert.

Stephan Gölnitz Test 2014: RRD The Four MKIII 5,3

An Land: Der RRD-Vier-Latter wirkt mit der 1,75er-Gabel recht kompakt. Die Ausstattung mit solidem Protektor, Tampentasche und dickem X-Ply im Unterliek, Kevlarpatch am Topp und solidem Monofilm im Fenster, ist gut. Lediglich der Protektor fällt etwas kurz aus. Bereits beim Trockencheck lässt sich in den unteren Latten deutliches Profil erkennen.

Auf dem Wasser: Das The Four – 2013 in der Größe 4,7 im Test – konnte als sehr ausgewogen (straffer, härter, direkter) überzeugen, das aktuell getestete 5,3er wirkt weniger universell und zeigt sich recht speziell. In Manövern und auf der Welle wirkt das Rigg sehr leicht und kompakt, lässt sich flachgestellt sehr agil dirigieren und liegt bei Halsen und Freestyletricks neutral in der Luft. In der Freeridewertung (Angleiten, Kontrolle, Fahrstabilität) wirkte das Segel unruhig und nur mäßig stabilisiert, auch auf einem Alternativmast änderte sich die Charakteristik nicht. Bei kräftigem Anpumpen staucht das Segel spürbar, das eigentlich tiefe, potenziell gleitstarke Profil kann dann nicht richtig effizient arbeiten. Angepowert auf der Geraden liegt es nicht sonderlich stabil in der Hand, erst auf der Welle zeigt es dann wieder die Qualitäten die wir anhand des getesteten 4,7ers erhofft hätten. 

Info www.robertoriccidesigns.com

Verwendeter Mast: RRD Wave Vogue RDM 400 cm, IMCS 19, k.A. Kilo, 100 % Carbon Preis: 509 Euro

surf-Messung           Segelgewicht: 3,85 kg  Mastgewicht: 1,69 kg

SURF Magazin

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