Test 2016: Wavesegel 5.0 Test 2016: Wavesegel 5.0 Test 2016: Wavesegel 5.0

Wir haben 14 Wavesegel rund um Kapstadt getestet: 5-Latten-Wavesegel, die für die meisten europäischen Spots mindestens ebenso wichtig sind. Mit reichlich Power auch für Flachwasser und genügend Kontrolle auf fetten Wellen.

Test 2016: Wavesegel 5.0

Die Latten-Debatte ist vor allem unter Pros in vollem Gange, wir haben für diesen Test die Einteilung klar danach vorgenommen: 5-Latten-Segel, die oft auch noch als Power-Wavesegel oder Onshore-Wavesegel bezeichnet werden und sich meist ebenfalls sehr gut als Flachwasser-Freemovesegel für Starkwind eignen. Lediglich Goya ist mit einem 4-Latter dabei, weil die Marke keine Wavesegel mit mehr Latten anbietet, das NeilPryde Combat ist die 4-Latten-Referenz und Gaastra bietet beim Manic die Option, eine lange Latte durch eine verkürzte zu ersetzen und kommt dann auf 4 1/2. Entscheidend sind für uns aber weiterhin die Fahreindrücke, die wir auch dieses Jahr wieder an verschiedenen Wavespots mit Wellen zwischen ein und drei Metern und Wind von leicht onshore bis sideoffshore ausgefahren haben.

Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen dieser Wavesegel findet ihr unten als PDF-Download:

• Challenger Sails  K.onda 5,0 • Gaastra Manic 5,0 • Gaastra Poison 5,0 • Goya Banzai 5,0 • Gun Sails Peak 5,0 • MauiSails Legend 5,0 • Naish Sails Force Five 5,0 • Neilpryde Atlas 5,0 • Neilpryde  Combat 5,0 HD • North Sails Volt 5,0 • Sailloft Hamburg Curve 5,0 • Severne Blade 5,0 PRO • Simmer Style Icon 5,0 HD • Vandal Enemy 5,0 HD

Test 2016: Wavesegel 5.0

14 Bilder

BIG FIVE  – Die "Big Five” – Elefant, Büffel, Löwe, Rhino und Leopard – sind die wertvollsten Fotomotive jeder Südafrika-Safari. Wir haben unsere eigenen "Big Five des Nordens” rund um Kapstadt getestet: 5-Latten-Wavesegel, die für die meisten europäischen Spots mindestens ebenso wichtig sind. Mit reichlich Power auch für Flachwasser und genügend Kontrolle auf fetten Wellen.   

AN LAND

• Features: An den Protektoren gibt es nichts zu mäkeln

• Materialien: Unterdimensionierte Segel findest du unter den Wavesegeln nicht – das wäre bei Preisen ab durchschnittlich 700 Euro wohl auch nicht zu rechtfertigen. 

• Segelschnitte: Viele Segeldesigner setzen auf breite Vorlieksbahnen, oft aus Dacron, einem etwas dehnfähigerem Gewebe. So lässt sich viel Profil einbauen, bei ebenfalls noch ausreichend gedämpftem Fahrgefühl. 

AUF DEM WASSER

• Gleiteigenschaften: Bei Wavesegeln zählt nicht der Endspeed – Angleiten und Beschleunigen stehen in der Anforderungsliste ganz weit oben. Entweder "passiv" oder mit Pumpunterstützung. Und genau da trumpfen einige der 5-Latter richtig auf. Mit straffem Lattenkorsett und teils ordentlich Shape (Profil) in den Latten bereits ohne Winddruck, lassen sich Profile realisieren, die sehr gut angleiten, aber auch bei viel Wind stabil und straff bleiben. Perfekte Eigenschaften auch für Binnenreviere, gemäßigte Wavespots und Onshore-Wind. 

• Kontrollierbarkeit beim Raussurfen und auf Flachwasser: Im Gegensatz zur Kontrolle auf der Welle, wenn es in erster Linie um maximales "Off" geht, stehen bei der Note "Kontrollierbarkeit" Fahrstabilität und Druckpunktkontrolle im Fokus. In der Gruppe der 5-Latter ist allerdings kein nervöses Sideshoresegel dabei, so dass nahezu alle Segel ausreichend stabil in den Händen liegen. Die straffen Segel mit stark vorgespanntem Profil können hier ebenfalls punkten, vor allem auch bei schwereren Surfern, die mit mehr Druck auf der Folie surfen

• Handling auf der Welle: Die Zeiten der schweren Trümmer sind vorbei, auch bei den "Onshore"- oder "Power"-Wavesegeln, oder wie immer man die meist kraftvollen 5-Latten-Segel nennen will. 

• Drive im Turn: Wer nicht gerade den Luxus – und die Fahrkünste – besitzt, regelmäßig cleane Zwei-Meter-Wellen hinunter zu schießen, der freut sich über jedes zusätzliche PS, das aus dem Bottom Turn am Wellenfuß wieder an die Lippe schiebt. Dafür sind "Hubraum und Drehmoment" gefragt. Allerdings soll das Segel natürlich auch nicht wie eine Bleikugel in die Tiefe ziehen. 

• On-Off auf der Welle: In Sideoffshore-Bedingungen, wenn der Wind beim Abreiten nochmal einen Zacken zulegt, muss ein Segel sich möglichst flach und neutral stellen lassen. Das können wenig überraschend die auch an Land schon flach stehenden Segel meist sehr gut. 

FAZIT

5-Latten-Wavesegel decken ein extrem breites Spektrum ab, von Segeln für Flachwasser und gemäßigte Welle bis zu extrem radikalen Big-Wave-Segeln. Die Lattenzahl sagt weiterhin wenig aus. Grundsätzlich bieten 5-Latter meist ein strafferes Profil, was besonders schwereren Fahrern entgegenkommen kann. Für gemischten Flachwasser-Waveeinsatz findest du in dieser Gruppe mehr Kandidaten als unter den 4-Lattern, die wir in der Größe 4,5 getestet haben ( Test in surf 3/2016 ).

Sail Guide Power-Wavesegel

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Schlagwörter: Challenger Gaastra Goya Gun Sails MAUISAILS Naish Sails NeilPryde North Sails Sailloft Hamburg Sailloft Hamburg Severne Simmer Style Test Vandal Wavesegel Wavesegel

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