Test Wavesegel 2015 – 5,3 qm Test Wavesegel 2015 – 5,3 qm Test Wavesegel 2015 – 5,3 qm

Power-Wavesegel als homogene Gruppe sind Geschichte. Im Test der 5,3er treten extreme Drei-Latten-Wellenreitsegel, vielseitige Wave-Allrounder und durchgelattete Hybriden für Welle und Freemove gegeneinander an.

Test Wavesegel 2015 – 5,3 qm (Foto: Neilpryde Atlas 5,4)

Da werden doch Äpfel mit Birnen verglichen, werden einige vielleicht an diesem Test bemäkeln. Doch genau das war der Plan. Und als ein Kollege aus der benachbarten BIKE-Redaktion vor ein paar Wochen fragte, welches Segel er mit nach Fuerte nehmen solle – NeilPryde Combat oder The Fly – war damit auch aus Käufersicht abgesegnet, dass dieser Vergleich auch in der Größe 5,3 endlich fällig war. Zu verlockend erschien ihm – und vermutlich vielen anderen – die Vorstellung, gerade als größtes Segel eines der leichten Drei-Latter zu verwenden: "Kontrollierbarkeit ist nicht so wichtig, es muss leicht sein und ist ja nur für die Tage mit gerade so Gleitwind". Dabei sind nicht alle Drei-L­­atter automatisch sackförmige Powertüten. Um die fehlende Profilstütze auszugleichen, haben die Desig­ner einige Tricks parat, das "The Fly" beispielsweise fällt besonders flach und recht straff aus und hält bei Starkwind nahezu mit dem Combat mit. Aber gerade bei Leichtwind – die Range aller Drei-Latter ist an irgendeinem Ende etwas eingeschränkt – fehlt dem "The Fly" im Vergleich zum Combat spürbar an Gleitpower. Zum Rausdümpeln bei Leichtwind, um dann große Wellen abzureiten, ist das kein Nachteil – um möglichst früh und leicht ins Gleiten zu kommen die komplett falsche Wahl.

"Die Segel mit nur drei Latten haben den Test nochmals spannender gemacht und bringen eine ganz neue Facette ins Spiel.” Stephan Gölnitz, surf-Tester

Doch noch ein weiterer Fallstrick lauert im Dschungel der zunehmend mehr werdenden und immer spezielleren Segel: Wavesegel sind auch in Deutschland die meist verkaufte Gruppe – doch das ganz sicher nicht, weil wir ein Surfervolk der ausgesprochenen Wellenschlitzer mit den besten Brandungsspots wären. Sondern ganz einfach, weil in Größen unter 5,3 Quadratmeter auch an Binnenseen und gemäßigten Ostseespots ohne echte Abreitbedingungen Wavesegel bevorzugt gewählt werden. Weil es den meisten bei viel Wind auf die reine Fahrleistung kaum noch ankommt und weil viele Segelmodelle in ganz kleinen Größen gar nicht angeboten werden. Und die Option, vielleicht bald doch auch mal die ersten Wellen zu schlitzen, erkauft man sich mit einem Wavesegel gleich mit. Deshalb haben wir auch auf die Flachwassereignung besonders geachtet und beachtliche Unterschiede festgestellt. Bevor es aufs Wasser geht, erfolgt zuerst die Begutachtung an Land.

Test Wavesegel 2015 – 5,3 qm

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Power-Wavesegel als homogene Gruppe sind Geschichte. Im Test der 5,3er treten extreme Drei-Latten-Wellenreitsegel, vielseitige Wave-Allrounder und durchgelattete Hybriden für Welle und Freemove gegeneinander an. Genau so unterschiedlich wie die Ansprüche der Fahrer sein können, präsentieren sich 15 Segel im Test. Das Risiko eines Fehlgriffs war nie größer, die Option auf das perfekte Tuch ist dafür besser als je zuvor.

Diese Wavesegel finden Sie mit allen Informationen, Bewertungen und Daten im Testbericht:

• Gaastra Poison 5,4 • Goya Banzai 5,3 • Gun Sails Transwave 5,3 • Hot Sails Maui Firelight 5,3 • Hot Sails Maui KS3 5,2 • Mauisails Ghost CS 5,3 • Naish Sails Force Five 5,3 • Neilpryde Atlas 5,4 • Neilpryde Combat 5,3 • Neilpryde The Fly 5,1 • North Sails Volt 5,3 • Point-7 Swag 5,1 • Point-7 Spy 5,4 • Severne Blade 5,3 • Vandal Enemy 5,3

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Schlagwörter: Gaastra Goya Gun Sails Hot Sails Maui MAUISAILS Naish Sails NeilPryde North Sails Point-7 Severne Test Vandal Wavesegel Wavesegel

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