Vandal Sails Enemy 4,7

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 9 Jahren

Fazit: Markant martialisches Segel mit bestem Handling. Nicht superleicht, dafür sehr neutral. Nicht das gleitstärkste, dafür am besten zu kontrollieren, wenn die nächste Orkanfront anrückt.

[Segel] VANDAL SAILS Enemy 4,7 : [Tester] Marius Gugg : [Spot] Paternoster/Südafrika

An Land: “ Punk is not dead” – mit Totenkopfdesign und Vollgitter im Fenster ist es das Segel für richtig böse Waver. Der Wechsel auf blaue Farbtöne, weg vom bekannten Braun, kommt dabei offensichtlich ebenfalls extrem gut an. Die gewählten Materialien sind durchaus solide dimensioniert, lediglich der Protektor dürfte etwas fetter ausfallen.

Auf dem Wasser: Das Enemy zählt zwar zu den flacheren Segeln der Gruppe – mit allen Vorzügen auf der Welle – liegt aber in normaler Gleitfahrt erstaunlich stabil in der Hand. So können auch Surfer mit weniger Wellenroutine ohne zu zögern bei diesem radikalen Segel zugreifen. Es bietet zwar nicht ganz die Gleitpower der bauchigeren Profile, wirkt dafür straff wie nach einer Botox-Behandlung, da flattert nix, da findet man auch in Böen keine Falten, bei Starkwind ist und bleibt das Vandal Enemy eines der Top-Wavesegel. Es wirkt lediglich nicht so leicht wie einige andere, kann dafür mit bestem “off” dennoch auf der Welle begeistern. Durch das flache Profil tanzt es auf der Welle ebenso agil wie einige leichtere, aber dafür stets bauchigere, Segel. Einziges Geschmäckle bleibt die etwas schlechtere Sicht durchs Segelfenster, was besonders in kleineren Wellen öfter den Schulterblick am Segel vorbei erfordert.

Web: www.vandalsails.com

Verwendeter Mast: Vandal Flux Pro RDM 400 cm, IMCS 19, keine Gewichtsangabe, 100 % Carbon

Preis: 469 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 3,44 kg

Mastgewicht: 1,56 kg

Wer sucht, der findet – bei Vandal zum Beispiel die Trimmeinstellungen auf einem Minilabel in der Masttasche.

 

 

 

Wer sucht, der findet – bei Vandal zum Beispiel die Trimmeinstellungen auf einem Minilabel in der Masttasche.

 

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