Vandal Sails Riot 4,8

 • Publiziert vor 10 Jahren

Den Testern gefiel am Segel das jederzeit neutrale Verhalten, die agile Rotation und die flinke Reaktion beim Ablegen und Aufrichten vor der Welle. Dabei wirkt es immer straff, gibt sofort Rückmeldung – beinahe wie ein “tiefer gelegtes” The Fly2, auch wenn es nicht ganz so leicht in der Hand liegt.

[Segel] Vandal Sails Riot 4,8 : [Tester] Frank Lewisch: [Spot] Scarborough

An Land: Neben dem bewährten Enemy geht dieses Jahr auch das kompakte Vier-Latten-Segel Riot in den 4,7er-Test. Gut zehn Zentimeter Vorliek und eine drei Zentimeter längere Gabel beziffern die Unterschiede auf dem Papier. Beide Segel sind aus recht solidem Material gefertigt, das Enemy ist komplett durchgegittert. Maßangaben, Drucke oder Trimmhilfen sind auf das Minimum reduziert. Das Riot lässt sich mit Variotopp wahlweise auf einem 370er- oder 400er-Mast aufbauen.

Auf dem Wasser:  Das Segel in ähnlichen Proportionen wie das Naish Boxer fährt dennoch komplett anders. Das Vandal Riot wirkt auf dem 370er-Mast – darauf gefiel es uns besser, es “atmet” mehr, wirkt flexibler, leichter und lässt sich besser anpumpen – ausreichend straff, stellt sich bei Bedarf sehr neutral und lässt viel Druck raus. Mit richtig Bauch kann man es kaum aufbauen, es ist tendenziell ein eher flaches Segel, das man im Vergleich eine Nummer größer fahren kann und sollte als das andere Extrem der Gruppe, das Naish Boxer. Den Testern gefiel am Segel das jederzeit neutrale Verhalten, die agile Rotation und die flinke Reaktion beim Ablegen und Aufrichten vor der Welle. Dabei wirkt es immer straff, gibt sofort Rückmeldung – beinahe wie ein “tiefer gelegtes” The Fly2, auch wenn es nicht ganz so leicht in der Hand liegt. Dafür bietet es viel Drive im Turn, unterstützt schnelle enge Linien auch bei nicht optimaler Windrichtung und passt damit prima zu den drehfreudigen Multifin-Boards. Dabei taugt das Riot mitnichten nur für die Welle, im Freestyle freut man sich über ein wunderbar neutrales, völlig flaches Profil und auf der Geraden liegt es fahrstabil und ruhig in der Hand. Auf dem alternativen 400er-Mast empfiehlt es sich nur Surfern deutlich über 85 Kilo, es wird straffer, die Trimmkräfte steigen spürbar und es verliert einiges von seiner erfreulichen Agilität.

surf-Empfehlung: Das Enemy bleibt das vielseitigere Segel, das Riot bietet in einem gewissen Windbereich mehr Drive und noch besseres Handling auf der Welle. Ähnlich wie beim Simmer-Duo outet sich das Vier-Latten-Segel als Spezialist, das Enemy dürfte der breiten Masse besser nutzen.

Verwendeter Mast: Vandal Flux Pro RDM 370 cm, IMCS 17, 1,90 Kilo, 100 % Carbon

Preis: 559 Euro Segelgewicht: 3,32 kg Mastgewicht: 1,50 kg Mastgewicht: 1,62 kg

Web: www.vandalsails.com

 

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