Wavesegel 5,3 2010

 • Publiziert vor 11 Jahren

Power-Wavesegel brauchen nicht unbedingt einen dicken Bauch. Neue Schnitte und leichte Materialien leisten erstaunliches: Hier gibt’s die Kraftpakete ohne ein Gramm überflüssigen Speck. Für genug Dampf bei wenig Wind und für Surfer mit energischem Fahrstil haben wir in der Größe 5,3 nicht nur die Powersegel der Hersteller verglichen.

[Segel] SAILLOFT HAMBURG Bionic 5,3 : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Langebaan

Sideshore gegen Onshore... so lautete in der Vergangenheit zumindest häufig die Konkurrenz der Segel auch innerhalb einer Marke. Vielleicht war diese Einteilung nie sonderlich gelungen, schließlich entscheidet sich jeder Surfer für einen Segeltyp und surft damit – egal bei welcher Windrichtung. Früher als für “Sideshore” abgestempelte Segel sind nach unserer Einteilung einfach die flacher geschnittenen Wavesegel mit besonders neutralem Handling und gutem “Off”, die wir in der Größe 4,7 bereits in Ausgabe 3/2010 getestet haben. Diese Segel eignen sich je nach Geschmack ebenfalls für Onshore-Reviere.

Und dass kraftvolle Segel auch leicht und handlich sein können, beweist dieser Test der traditionell für “Onshore” abgestempelten Segel eindrucksvoll. Entscheidend sind die persönlichen Vorlieben und vielleicht auch das Körpergewicht. Wer auf flache Segel steht, wird diese auch in Heiligenhafen fahren, wer mehr Drive und Power mag, geht damit auch in Kapstadt raus.

Top-Ausstattung

Bei der Ausstattung der Segel gibt sich die Gruppe einheitlich. Bei keinem Segel findet man ungeschützte Nähte im gefährdeten Unterlieksbereich, alle Protektoren reichen weit herunter und sind ausnahmslos ordentlich gepolstert. Ebenfalls sind die Lattenenden gegen Durchscheuern ausreichend geschützt. Bei allen Segeln ist die Unterliekskante mit Gummi oder Gurtband verstärkt. Bei den einzelnen Segeln beschränken wir uns daher auf die Besonderheiten.

Die Ergebnisse des Tests Wavesegel 5,3 findet Ihr unten als PDF-Download.

Testrevier Elandsbaai, Südafrika

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