HighlightsTag 1 beim Worldcup Sylt - Eröffnung und Dunki-Film

Tobias Frauen

 · 24.09.2022

Highlights: Tag 1 beim Worldcup Sylt - Eröffnung und Dunki-FilmFoto: HOCH ZWEI /Joern Pollex
Eröffnung des Worldcup Sylt vor vollen Rängen

Entspannter Start beim Worldcup Sylt: Der Samstag stand im Zeichen der großen Eröffnung, abends gab es eine Preview zu Dunkerbeck-Doku.

Organisatorisches und Zeremonielles stand beim ersten offiziellen Tag des Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt auf dem Programm. Das war auch völlig in Ordnung, denn Wind für Wettkämpfe gab es nicht.

Mittags konnten sich die Fahrerinnen und Fahrer im Materialzelt für den Event registrieren und bekamen die Lycras, Sticker und einige Goodies. Als Service für die Zuschauer haben alle ihren Namen auf dem Lycra aufgedruckt. Auf der Event-Bühne feierte HiFly das Comeback der Marke mit einem Talk der Team-Legenden aus den 80er und 90er Jahren.

Verlagssonderveröffentlichung

Die Highlights zum Durchklicken:

Gestern verkündete Klaas Voget das Ende seine Profi-Karriere
Foto: HOCH ZWEI /Joern Pollex

Nachmittags wurde der Worldcup dann in der Kurmuschel mit dem Einmarsch der Nationen eröffnet. Insgesamt 93 Fahrer haben sich angemeldet, Frankreich ist mit 22 Startern die stärkste Nation. Das Team Germany besteht aus 16 Fahrern, vier Frauen und zwölf Männer. Fahnenträger war Malte Reuscher, im Mittelpunkt standen jedoch andere. Klaas Voget ließ nach der Ankündigung seines Karriere-Endes bei der gestrigen Pressekonferenz noch einmal seine Sylt-Highlights Revue passieren. Dazu hat das Media-Team einen tollen Clip produziert:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

Außerdem wurden Lina Erpenstein und Philip Köster zu ihren WM-Chancen befragt. Lina Erpensteins härteste Konkurrentin dürfte die derzeit Führende Sarah-Quita Offringa sein, während Philip Köster darauf hoffen muss, dass seine Konkurrenten patzen. Die beste Ausgangsposition für den Titel hat Marcilio Browne. Alle WM-Szenarien haben wir hier für euch aufgeschlüsselt.

Die Stimmung unter den Fahrerinnen und Fahrern ist bestens: “Ich fühle mich gut. Ich bin bereit und freue mich auf den Wettkampf!”, sagte Brawzinho. “Es ist schön, zurück auf Sylt zu sein. Es fühlt sich noch besser an, weil wir so lange nicht hier waren. Ich habe hier viele gute Erinnerung.” Auch Sarah-Quita Offringa, die WM-Führende im Damen-Waveriding, ist heiß auf den Start: “Ich habe die letzten beiden Mal hier gewonnen, es passt irgendwie für mich hier. Ich mag, dass es so unvorhersehbar ist. Es gibt keine Favoriten, es wird sehr aufregend!”

Im Freestyle kommt Amado Vrieswijk als Titelverteidiger nach Sylt. Doch er hat zuletzt andere Schwerpunkte gelegt: “Ich freue mich, aber ich muss sagen dass ich an zwei Händen abzählen kann, wie oft ich in diesem Jahr freestylen war. Ich hab mich mehr aufs Racing und Foiling konzentriert, deswegen habe ich viel Gewicht zugelegt”, berichtet der Mann von Bonaire. “Die Freestyle-Moves sind noch da, aber es muss windig sein.”

Am Abend zeigte Windsurf-Legende Björn Dunkerbeck dann im Westerländer Kino einen Einblick in die Dokumentation über seine Karriere. Der Film “Born to Windsurf” wird erst im Frühjahr 2023 in die Kinos kommen, auf Sylt gab eine einmalige Vorpremiere.

So geht es morgen beim Worldcup weiter

Am Sonntag ist der erste offizielle Wettkampftag, die Windvorhersage ist jedoch nicht allzu vielversprechend. Am Nachmittag sind 8 bis 13 Knoten angesagt, so dass es für einige Leichtwind-Rennen - vermutlich dann auf dem Foil - reich könnte. Skippers Meeting ist um 9:00 Uhr, erster möglicher Start um 11:00 Uhr. Am Montag soll es dann knackige 30 Knoten und mehr aus Süd/Südwest geben, damit stehen die Chancen gut auf einen Start im Waveriding oder Freestyle.