How toHeineken Jibe - lässige Halse, auch für Leichtwind

Manuel Vogel

 · 20.02.2026

How to: Heineken Jibe - lässige Halse, auch für Leichtwind
Foto: Tobias Frauen
Sie sieht lässig aus und lässt sich bei Leichtwind fast ohne Speedverlust fahren - die Heineken Jibe. Wie die Halsenvariante funktioniert, zeigen wir dir im Wingfoil-Tutorial.

Wer öfter mal bei Leichtwind eine normale Foilhalse fährt, kennt das Problem, dass man auf Vorwindkurs den Wind überholt. Die Hinterkante des Wings sinkt dann ab und erzeugt eine Bremswirkung, die es schwierig macht, die Halse durchzufoilen. Aber es gibt andere Halsenvarianten, die dieses Problem umgehen, weil hier der Wing durchgehend von der Leading Edge (= Front Tube) angeströmt wird. Die Heineken Jibe gehört - gemeinsam mit der Race Jibe und der Duck Jibe - zu den Halsenvarianten, die besonders bei Leichtwind Vorteile bieten, weil hier die Bremswirkung des Wings entfällt. Erfunden hat diese Halsenvariante übrigens der US-Amerikaner Jonny Heineken - daher der Name.

Wenn du die Standard-Halse bereits beherrscht, bist du auch bereit für die Heineken Jibe, denn das Manöver ist gar nicht so schwer zu lernen. Ideal zum Üben ist leichter Wind, bei dem du entspannt deine Bahnen ziehen kannst, nur bei richtig angepowerten Bedingungen kann die Heineken Jibe auch mal schwierig werden. Alle Einzelschritte und Knackpunkte zeigen wir dir in der folgenden Bilderstrecke.

Wie jede Halse kann auch die Heineken Jibe heelside oder toeside gefahren werden - hier die Heelside-Variante aus der Switch-Stance-Position
Foto: Tobias Frauen

Heineken Jibe - die wichtigsten Knackpunkte

  • Speed holen und freien Raum in Lee überprüfen
  • Auf Raumwindkurs Wing in neutraler Position über den Kopf ziehen
  • Grundprinzip: Wing erst zur Kurvenaußenseite ziehen, dann schwungvoll auf der Außenseite herum in Richtung Bug
  • Kurvenradius konsequent beibehalten

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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