Test 2020: Schnelle Foils von Slingshot und GA Sails Test 2020: Schnelle Foils von Slingshot und GA Sails Test 2020: Schnelle Foils von Slingshot und GA Sails

Test 2020: Schnelle Foils von Slingshot und GA Sails

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 6 Monaten

High Speed Foiling ist vielleicht nicht der super Trend, aber diese beiden Foils dürften auch für leichte Surfer/innen geeignet sein.

Das Slingshot-Foil wirkt gewohnt super solide mit steifem Alumast und einem Adapterkopf, der für andere Box-Systeme getauscht werden kann. Die Flügel sind aus einem massiven Carbon-Laminat gefertigt und wirken besonders solide und unempfindlich. In Slingshotboards werden dickere Schrauben verwendet als üblich, für alle anderen Boards werden daher Adapterhülsen eingeschraubt. GA Sails bietet mit einem Mast und Flügeln aus Carbon die leichtere – und teurere – Variante, die obendrein recht scharfe und empfindlichere Flügel umfasst. Beide Foils wirken sehr steif konstruiert.

Slingshot Infinity: Adapterhülsen

Das Slingshot Hover Glide Fwind Infinity 65 ist in unserem Doppelpack bei viel Wind das bravere Foil, gleitet sehr stabil um beide Achsen, auch bei Fullspeed. Der ist bereits beachtlich, wenn auch nicht ganz so wie beim GA Foil. Dafür lässt sich das Infinity auch in etwas langsamer geflogenen Halsen bei weniger Wind gut oben halten, komplett trockene Halsen sind gut möglich. Auch das Infinity lässt sich aufgrund der Größe nicht ganz ohne etwas Gleitspeed rauspumpen, wer einen Leichtwind-Wing sucht, sollte auf das 76er setzen. Das 65er Set-up ist für Topspeed und Sprünge optimiert, was wir nach unserem Test bestätigen können. Tipp: Sehr sportlich und schnell. Für leichte Surfer unter 70 Kilo etwa, kann das Foil auch als Allrounder eingesetzt werden. Alternativ ist das von uns bereits getestete Gamma 68 mit mehr Lift eine gute Alternative für schwerere Foiler.

Slingshot Hover Glide Fwind Infinity 65

Gewicht: 4,85 Kilo

Mastlänge: 90,0 cm

Spannweite Flügel vorne/hinten: 64,8/42 cm

Preis: 1249 Euro

Info: www.slingshotsports.de


GA Sails Windsurf Foil Phantom

Das „Phantom“ von GA Sails legt da noch mal eins drauf. Der Frontflügel wirkt winzig, und so ist es nicht erstaunlich, wie leicht sich damit Geschwindigkeiten deutlich über 40 Stundenkilometer schon bei mittlerem Wind erzielen lassen. Als Leichtwindgeschoss geht auch das Phantom (im Fahrfoto oben mit dem nahezu baugleichen Mast des GA Mach 1) nicht durch, es benötigt eine etwas längere Startbahn und in der Halse komplett oben zu bleiben, erfordert schon verdammt viel Eingangsspeed. Dafür entwickelt es, wenn man in der Halse mit dem Fahrwerk aufsetzt, kein störendes Eigenleben, relativ problemlos lässt sich der Turn als normale, schnelle Powerhalse beenden. Bei viel Speed erfordert das Foil mehr Konzentration, den relativ gesehen großen Heckflügel muss man aktiv unten halten, die Kontrolle bleibt aber okay. Tipp: Super schnell und für GPS-Foilrekorde sicher gut, zum Leichtwindfoilen ist das GA Mach 1 – zumindest für Foiler von 75 Kilo und mehr – besser geeignet.

Gewicht: 3,98 Kilo

Mastlänge: 91,0 cm

Spannweite Flügel vorne/hinten: 64/45 cm

Preis: 1579 Euro

Info: www.ga-windsurfing.com


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Schlagwörter: Foil Slingshot Test


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