3 Tipps für das perfekte Fußschlaufen-Setup

3 Tipps für das perfekte Fußschlaufen-SetupFoto: Manuel Vogel

Wer das Windsurfen in den Schlaufen lernen will, steht vor der Frage: Wieviele Fußschlaufen soll ich montieren? Und wohin? Die drei Top-Tipps zum richtigen Setup gibt's hier.

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Damit es mit dem Surfen in den Schlaufen klappt, ist es Voraussetzung, dass du schnell und leicht in die Straps kommst. Dafür sind der Bretttyp, das Schlaufen-Setup und die Schlaufengröße entscheidend.

Um das Surfen in den Schlaufen zu lernen, brauchst du Bretter, die eine möglichst weit innen und vorne liegende Position bieten. Dies ist bei folgenden Bretttypen der Fall:

  Freerideboards (links) bieten innen liegende Schlaufenplugs. Bei Freerace- und Slalomboards (rechts) liegen die Schlaufen weiter auf der Kante – das macht Aufsteigern das Leben schwer!Foto: Stephan Gölnitz
Freerideboards (links) bieten innen liegende Schlaufenplugs. Bei Freerace- und Slalomboards (rechts) liegen die Schlaufen weiter auf der Kante – das macht Aufsteigern das Leben schwer!

Ideal sind vor allem Freeride- und Freemovebretter, da diese auch hinsichtlich Shape und Fahrverhalten zu den Ansprüchen von Aufsteigern passen. Auch Freestyleboards bieten weit vorne und innen liegende Positionen, allerdings sind die Shapes auf sehr extreme Manöver und Tricks ausgelegt, die weniger gut zu den Ansprüchen von Aufsteigern passen – das gleiche gilt für Waveboards! surf-Tipp: Boards der Kategorien Slalom und Freerace bieten nur eine sehr weit auf den Kanten liegende Position, da diese auf Leistung, Topspeed und erfahrene Surfer ausgelegt sind. Als Aufsteiger quälst du dich damit unnötig ab und kannst das Geschwindigkeitspotential der Boards zu Beginn ohnehin nicht ausreizen. Lass besser die Finger davon!

Bietet dein Board die Option, dieses mit drei oder vier Schlaufen zu montieren, solltest du als Surfer, der das Schlaufenfahren erst lernt, immer ein Dreier-Setup wählen. Dies erleichtert dir den Weg in die Schlaufen. Dabei gilt:

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Auch ein Vier-Setup kann seine Berechtigung haben. Dies solltest du vorziehen, wenn

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Ideal ist es, wenn die Schlaufen so groß eingestellt werden, dass die Zehen vollständig zu sehen sind. Für die ersten Versuche erleichtert es das Rein- und Rausschlüpfen wenn du diese sogar etwas größer einstellst.

  Kleinen Füßen fehlt bei Standardschlaufen oft der seitliche Halt.Foto: Manuel Vogel
Kleinen Füßen fehlt bei Standardschlaufen oft der seitliche Halt.
  Über asymmetrische Platten lässt sich die Schlaufenbreite anpassen.Foto: Manuel Vogel
Über asymmetrische Platten lässt sich die Schlaufenbreite anpassen.

surf-Tipp: Wer sehr kleine Füße hat, vermisst bei Standardschlaufen oft etwas den nötigen seitlichen Halt. Doch die meisten Hersteller haben vorgesorgt und eine asymmetrische Platte unter den Schrauben eingebaut. Diese kannst du umdrehen und die Schlaufen auf diese Weise schmaler machen.

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