Gabelbäume

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 15 Jahren

Fünf, sechs Stunden hängt man an guten Tagen am Rohr – da ist der Grifftest wichtiger als beim Gemüsekauf. Wir haben deshalb 15 Gabeln so objektiv wie möglich begriffen, betastet, aufgeriggt, gesurft und im Labor gequält. Es war zwar keine faule dabei, doch einige waren nicht ganz reif. (SURF 8/2006)

„Die will ich behalten", mault Tina aufmüpfig, als sie nach einem guten Surftag recht unwillig die Testgabel zurück gibt. Doch behalten – das geht leider nicht, denn auch die Gaastra-Wavegabel muss nach einigen Tagen Praxistest am Gardasee jetzt zurück nach München ins Labor auf die Streckbank, muss beweisen, dass das dünne Rohr auch den Biegetest besteht. So muss ihr „dickes Ding“ wieder herhalten – die sicherlich zehn Jahre alte, schwarze Arrows-Gabel mit über 35 Millimetern Durchmesser. Tina surft damit sehr intensiv seit Jahren, kannte aber bisher keinen Vergleich. Ganz anders als Worldcupperin Claudia Vogt, die natürlich die Vorzüge neuesten Materials genießt. Ihre Prioritäten erstaunen dennoch selbst erfahrene surf-Tester. „Ich würde lieber ein mehrere Jahre altes Segel nehmen und eine neue, dünne Gabel als umgekehrt.“   Unterschiede, die selbst surf-Tester mit Händen im Torhüterformat spüren, registrieren kleine Frauenhände offensichtlich gleich mit seismographischer Empfindlichkeit.

Dabei profitieren nicht nur Frauen von dünnen, griffigen Holmen. Denn je enger die Hand zupacken kann, umso kraftsparender surft jeder, die Muskulatur ermüdet später, die „dicken Arme“ bleiben aus.

Diese Gabelbäume findet Ihr im PDF-Download:

Ascan Slalom, Gaastra Pro Wave, Gun Sails Race, Naish Slalom, Nautix NX-Jumbo, Nautix NX-trem, Neil Pryde X3 2006, Neil Pryde X3 2007, Neil Pryde X6 2007, North Sails Silver, Pro Limit Hybrid Boom, Pro Limit Pro Series, Tecno Limits King Revolution, Tecno Limits Myto, Yes Performance

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