NeilPryde mit neuer Produktionsstätte für Masten

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 4 Jahren

Nach Jahren mit eigener Masten-Produktion in China wechselt NeilPryde zur neuen Saison zum etablierten Hersteller Italica.

„Für den Wechsel von China zu Italica“, so erklärt Philip Mackenbrock, Marketing-Mann bei NeilPryde, „gab es in erster Linie wirtschaftliche Gründe. Die Mastproduktion ist aufwändig, man muss sehr viel in Entwicklung und Maschinen investieren. Italica macht genau dies und wir wollen gerne auf dieses Know-how zurückgreifen.“

Im Zuge dessen ergeben sich auch einige Änderungen in der Mastrange: Alle neuen Masten werden im Pre-Preg-Verfahren hergestellt. Dabei werden die Carbonfasern bereits im Vorfeld mit Harz getränkt, was optimale Kontrolle über Harz-Anteil und Verteilung im Laminat gewährleisten soll. Trockene Stellen, an die kein Harz dringen kann (die typischen Schwachstellen eines Mastes) sollen durch diese Technik verhindert werden. Die Mastrange selbst wird im Premiumsegment gleich zwei Modelle umfassen, den TPX-100 sowie das Modell SPX-95 (für Masten mit Standard-Durchmesser) bzw. SPX-90 (für Masten mit reduziertem Durchmesser). Im mittleren Preissegment rundet der SPX-65 die Range ab, ein Modell mit 30 Prozent Carbonanteil wird es nicht mehr geben. Die neuen Biegelinien sollen nach Angaben des Herstellers auch für ältere NeilPryde-Segel passen, zudem gewährt NeilPryde eine 24-monatige Garantie auf alle Masten ab Kauf. Die Garantie kann um weitere zwölf Monate verlängert werden, wenn man den Mast innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb auf der Website registriert.

Infos: www.neilpryde.com

Themen: GarantieMast


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