Test: Masten

 • Publiziert vor 11 Jahren

Endlich ist er da. Der Test, der nachweist, ob Segel auch mit Masten fremder Hersteller funktionieren. Der Test, der zeigt, was ein 100-Prozent mehr kann als ein 30-Prozentiger – oder auch nicht. Der Test, der die nüchternen Zahlen der IMCS-Messung mit praktischen Erfahrungen beim Aufriggen und auf dem Wasser sinnvoll verknüpft. Wir waren mit ausgewählten Masten im Labor und auf dem Wasser.

„Einmal Räder für einen Golf bitte.“ „Hier bitte, das sind unsere Golfräder.“ „Danke, passt.“ So geht das beim Kauf leider nicht. Leicht kann man noch entscheiden, sollen es Winter- oder Sommerreifen sein? Aber mit welchem Geschwindigkeitsindex? Welche Breite und welcher Querschnitt? Spätestens bei der Einpresstiefe der Felge schalten die meisten Käufer ab. Am Ende steht auf der Reifenflanke dann ein Sammelsurium von Kürzeln, das nur Wenige verstehen. Dafür ist aber garantiert, dass die Räder zum Auto passen.

Beim Mastkauf ist es genau umgekehrt. Mehr als die Länge musst du nicht wissen, dann stimmen die anderen Angaben automatisch. Zum Beispiel IMCS 19 bei einem 400er-Mast. Andere Angaben wirst du kaum finden. Einfach, oder? Aber leider nicht, weil der Mast auch wirklich gut passt, sondern weil die Hersteller die wichtigen Angaben über die „echten“ Biegeeigenschaften einfach verschweigen und nebenbei die Härte frisieren und interpretieren wie es gerade in den Prospekt – und zu möglichst vielen Segeln – passt.

Wir haben es deshalb ausprobiert. In ein Vandal Reverb, geliefert mit Vandal-RDM-Mast, 100 Prozent Carbon, haben wir einmal einen Gun Sails Cross RDM mit 70 Prozent Carbon und IMCS 19 gesteckt und einmal einen Severne Blue Line RDM, ebenfalls IMCS 19, mit 65 Prozent Carbon.

Den gesamten Mastentest gibt's unten als PDF-Download.

Text: S. Gölnitz

Gaastra, Vandal und einige andere Marken verwenden eine eher konstante Biegekurve, die Richtung hartes Topp tendiert. Wir haben probiert, ob sie sich auch mit Masten von Gun Sails und NeilPryde profilieren.

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